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Freitag, 19. Juli 2019

Josefowicz, Leila

spielt Werke Beethoven, Ravel, Salonen, Grey & Messiaen

Josefowicz, Leila: spielt Werke Beethoven, Ravel, Salonen, Grey & Messiaen
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Interpret(en): Josefowicz, Leila
Novacek, John
Komponist(en): Messiaen, Olivier
Ravel, Maurice
Grey, Marc
Salonen, Esa-Pekka
Beethoven, Ludwig van
Brahms, Johannes
Werke:
  1. Theme & Variations (10:20)
  2. Lachen Verlernt
    "for Solo Violin" (10:40)
  3. Violin Sonata in G major (18:32)
  4. Violin Sonata No.10
    "in G major, op.96" (29:16)
  5. San Andreas Suite
    "for Solo Violin" (11:51)
  6. Scherzo in C minor (5:19)
Label/Verlag: Warner classics
Medium: CD
Aufnahmedatum: 25.1.2005
Veröffentlichung: 11.04.2005
Bestellnummer: 2564 61948-2
Spielzeit: 1:26:00



Aus dem Pressetext:


Die in Kanada geborene Leila Josefowicz eroberte 1994 die Musikwelt als Wunderkind an der Violine mit ihrem Debüt in der New Yorker Carnegie Hall mit Sir Neville Marriner und dem Orchestra of St. Martins in the Fields. 1996 erhielt sie für ihr zweites Album einen Diapason d´Or und 1998 den ECHO. Ein Jahrzehnt auf den Bühnen der Welt unterwegs hat sie sich mit Mitte 20 bereits einen Ruf als dynamische und überragend virtuose Violinistin erspielt und ein außergewöhnliches Repertoire erarbeitet, das neben neue Interpretationen bekannterer Werke auch zeitgenössische Kompositionen stellt. Sie spielte für Warners Nonesuch-Label das Titelstück zu John Adams´ Album ?Road Movies“ ein, das für den Grammy 2005 nominiert war. Bei der ?Last Night of the Proms 2003“ interpretierte sie Massenets Méditation aus Thaïs und Saint-Saens´ Einleitung und Rondo Cappriccioso für das begeisterte Publikum der Royal Albert Hall. Das Konzert wurde nicht nur millionenfach im TV rund um die Welt verfolgt, sondern auch für Warner Classics aufgezeichnet und im Herbst 2004 veröffentlicht. Mit ihrem langjährigen Klavier-Begleiter John Novacek veröffentlicht Leila Josefowicz jetzt ihr Debüt-Album bei Warner Classics, ein Recital-Programm mit Kompositionen von Messiaen, Beethoven, Salonen, Grey und Ravel. Dabei eint sie das vielseitige Repertoire in ihren klaren Interpretationen, nimmt die intellektuelle, emotionale und technische Herausforderung selbstbewußt an. Die Kombination bekannterer Werke - wie Beethovens und Ravels - mit der Neuartigkeit der Stücke Salonens und Greys reizt sie dabei besonders. ?Nicht nur, dass ich es aufregend finde, neugierigen Ohren neue Kompositionen vorzustellen und dadurch eine Stimme heutiger neuer Musik zu sein“ schreibt sie im Begleitheft des Albums ?es ist darüber hinaus die Vorstellung, Neues mit Älterem zu verbinden, die Avantgarde und das Eklektische mit eher Traditionellem. Meiner Meinung nach existieren und atmen diese Elemente gemeinsam.“ Der Komponist Mark Grey aus San Francisco verarbeitet in seiner San Andreas Suite, die er für Leila Josefowicz schrieb, verschiedene musikalische Traditionen, die im kulturellen Leben Kaliforniens zusammenfließen. So begibt sich das Werk für Solo-Violine auf Klangforschung zwischen Rock, meditativer und fernöstlicher Musik. Esa-Pekka Salonen, der finnische Komponist und Dirigent legte sein Lachen verlernt für Solo Violine, in Form einer Chaconne an. Die gefühlvolle Melodie eskaliert in fieberhaftem Klangfarbenreichtum als wäre der imaginäre Erzähler in einen Zustand völliger Verzweiflung verfallen. Messiaens Thema und Variationen stellt das Mini-Drama Salonens die erhabene Schönheit statischer harmonische Strukturen gegenüber, aufgelockert von Maurice Ravels Violinsonate zwischen Blues und greller Strahlkraft. Mit der Violinsonate 10, op.96 beendete Beethoven eine Schaffenspause, nachdem er 1812 erfolglos nach einer Frau fürs Leben gesucht hatte. Die lyrische Sonate überrascht im Vergleich mit der Kreutzer-Sonate durch ihre ernste Grundhaltung und die sanfte Tongebung.

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