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Sonntag, 21. April 2019

Rodrigo, Joaquín

Concierto de Aranjuez

Rodrigo, Joaquín: Concierto de Aranjuez
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Dirigent(en): Serebrier, José
Orchester: New York Philharmonic Orchestra
Interpret(en): Isbin, Sharon
Komponist(en): Rodrigo, Joaquín
Villa-Lobos, Heitor
Ponce, Manuel
Werke:
  1. Concierto de Aranjuez
    "Allegro con spirito" (6:09)
  2. Concierto de Aranjuez
    "Adagio" (11:19)
  3. Concierto de Aranjuez
    "Allegro gentile" (5:17)
  4. Concerto for guitar
    "Allegro preciso" (5:22)
  5. Concerto for guitar
    "Andantino e andante" (8:12)
  6. Concerto for guitar
    "Allegretto non troppo" (4:56)
  7. Concierto del sur
    "Allegretto" (12:48)
  8. Concierto del sur
    "Andante" (6:54)
  9. Concierto del sur
    "Allegro moderato e festivo" (6:02)
Label/Verlag: Warner classics
Medium: CD
Aufnahmedatum: 30.6.2004
Veröffentlichung: 10.01.2005
Bestellnummer: 2564 60296-2
Spielzeit: 67:12



Aus dem Pressetext:


„Die Gitarre ist ein sehr intimes Instrument - sie ist ein Teil Deines Körpers. Wenn man Gitarre spielt, wiegt man sie, streichelt man sie, hat direkten Kontakt zu den Saiten. Man braucht keinen Bogen, Pedale oder Tasten. Es sind die eigenen Finger, die den Klang erzeugen und so entsteht eine sehr persönliche Erfahrung.“ Sharon Isbin hat die Gitarre nicht mehr aus der Hand gelegt, seit sie mit neun Jahren dem fundamentalen und doch so komplexen instrument begegnete. Heute hat sie der Gitarre als Konzertinstrument internationale Beachtung verschafft, drei Grammys und ein ECHO Klassik Award weisen die Virtuosin als herausragende Künstlerin aus, die ihrem Publikum ein Repertoire von den barocken Lautensuiten Bachs bis zu zeitgenössischen Konzerten der Komponisten Christopher Rouse und Tan Dun („Crouching Tiger, Hidden Dragon“) nahebringt. Im Sommer 2004 brachte sie das weltbekannte „Concierto de Aranjuez“ von Joaquin Rodrigo auf die Bühne der Avery Fisher Hall, das Konzertprogramm unter dem Titel 'Viva Espana' markiert eine Sternstunde für die Gitarre. Sharon Isbin feierte ihr persönliches Debüt mit dem New York Philharmonic und nach 26 Jahren Pause kehrte die Gitarre als Konzertinstrument zu Amerikas wichtigstem Orchester zurück. Mit dem Komponisten des populären Concierto, Joaquin Rodrigo, verband Sharon Isbin eine langjährige persönliche Freundschaft. Rodrigo sprach sie an, als sie 1979 in Madrid sein Werk als Gewinnerin der Queen Sofia Competition im spanischen Rundfunk aufführte. Bis zu Rodrigos Tod 1999 konnte Sharon Isbin den Komponisten und die Hintergründe seiner Werke aus erster Hand kennenlernen; ein Kontakt, der sich in ihrer fundierten Interpretation seiner Musik niederschlägt. „Er hatte das 'Concierto' bereits begonnen,“ erzählt Isbin „als seine Frau eine Fehlgeburt erlitt. Es wäre ihr erstes Kind gewesen, es war furchtbar. Kurz darauf wurde sie aufgrund der schlimmen Erfahrung so krank, dass man nicht wusste, ob sie leben oder sterben würde. Rodrigo kam von einem Krankenhausbesuch alleine nach Hause und konnte nicht schlafen. So setzte er sich ans Klavier. In dieser Nacht entwickelte sich das wunderschöne Adagio-Thema aus dem langsamen Satz. Er dachte an ihre Flitterwochen in den Gärten von Aranjuez, wo sie Hand in Hand spazieren gegangen waren und so wurde es durchtränkt von diesem Gefühl von Verlust, Sehnsucht, tiefster Liebe und größter Traurigkeit. Es berührt die Hörer aller Kulturen und Generationen. Auch wenn sie die Geschichte nicht kennen, die Musik bewegt sie emotional.“ Der brasilianische Komponist Heitor Villa-Lobos (1887-1959) fand als Kind zur Musik, indem er auf der Gitarre zu den populären Choros seiner Heimat improvisierte. Das „Concerto for Guitar and Orchestra“ bildet den Gipfelpunkt seines umfangreichen Gitarren-?vres, das er 1929 mit den „Études“ begonnen hatte. Der reife Komponist blickt hier zurück auf die ernsthaften Stil-Experimente seiner Jugend und formt mit der Erfahrung des Meisters eine zugängliche Zusammenfassung. Villa-Lobos schrieb das Concerto 1951 für den Gitarristen Andrés Segovia, der wohl bedeutendste Vertreter seines Instruments weltweit war. Ursprünglich hatte er das Gitarrenspiel autodidaktisch erlernt, gegen den Willen seiner Eltern, die ihm das Piano und Cello nahelegten. Mit seiner unorthodoxen Spieltechnik erschloss der nahe Granada aufgewachsene Segovia der Gitarre eine bis dahin ungeahnte Virtuosität und Nuanciertheit des Ausdrucks. Bis ins hohe Alter gab Segovia Konzerte und konnte 1984 sein 75. Bühnenjubiläum feiern. Sharon Isbin steht in der direkten Nachfolge des einzigartigen Gitarristen. Neben der Cembalistin Rosalyn Tureck, mit der sie die legendäre Bearbeitung der Bachschen Lauten-Suiten für Gitarre erarbeitete (ein Prelude aus diesem Programm findet sich auf ihrem Album „Sharon Isbin plays Baroque Favourites for Guitar“ Warner 809274531223, VÖ: 14.03.2003 ), zählte Andres Segovia zu den einflussreichsten Lehrern der talentierten Jugendlichen. Heute nimmt Sharon Isbin seinen Platz als führende Interpretin ihres Instruments ein. Das „Concierto del Sur“ des mexikanischen Komponisten Manuel Ponce unterstreicht die Verbundenheit der Gitarristin mit ihrem 1987 verstorbenen großen Vorgänger. Ponce schrieb das Werk ebenfalls für Andrés Segovia. Die Uraufführung 1941 fiel in die Zeit des Eintritts Amerikas in den zweiten Weltkrieg. Gerade vier Takte lang gibt Ponce dem Orchester Gelegenheit, das Material des Konzertes vorzustellen, bevor das Solo-Instrument mit drei vollgriffigen Harmonien Raum beansprucht. Immerhin sieben der 12 chromatischen Halbtöne klingen in diesen drei Akkorden an. Der komplexen Klangfülle steht die Schlichtheit des Orchester-Themas gegenüber, hieraus bezieht das dreisätzige Concierto seine Spannung. Der in Montevideo geborene José Serebrier begann seine internationale Karriere in New York, seitdem dirigierte er die führenden Orchester in der ganzen Welt. Seine Einspielung der fünften Sinfonie von Alexander Glazunov mit dem Royal Scottish National Orchestra erschien im September 2004 bei Warner Classics ( 2564 61434-2). Für die Zusammenarbeit mit Sharon Isbin formte er das New York Philharmonic zu einem intimen Klangkörper in feinfühliger Balance, von der internationalen Presse beim Konzert im Juni 2004 in Superlativen gelobt („Perfection“ NY Times, „Brilliant“ Toronto Star). Die Einspielung der drei Konzerte von Rodrigo, Villa-Lobos und Ponce stellt für das New York Philharmonic eine besondere Premiere dar: noch nie zuvor nahm das Orchester mit einer Solo-Gitarre auf. Sharon Isbin setzt mit ihrem neuen Album die Reihe herausragender Aufnahmen des Gitarren-Repertoires fort: ein Gebiet, das sie selbst mit zahlreichen Uraufführungen, Bearbeitungen und die Maßstäbe des Genres neu definierenden Interpretationen permanent erweitert.

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