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Sonntag, 25. August 2019

Glasunov, Alexander

Symphony No. 5

Glasunov, Alexander: Symphony No. 5
Besprechungen und Meinungen zu diesem Titel
Dirigent(en): Serebrier, José
Orchester: Royal Scottish National Orchestra
Komponist(en): Glasunow, Alexander
Werke:
  1. Symphony No. 5 in B flat major, op.55
    "I Moderato - Maestroso - Allegro" (11:40)
  2. Symphony No. 5 in B flat major, op.55
    "II Scherzo: Moderato" (4:54)
  3. Symphony No. 5 in B flat major, op.55
    "III Andante" (9:24)
  4. Symphony No. 5 in B flat major, op.55
    "IV Allegro - Maestoso" (6:45)
  5. The Seasons, op.67
    "Winter" (9:25)
  6. The Seasons, op.67
    "Spring" (5:08)
  7. The Seasons, op.67
    "Summer" (11:15)
  8. The Seasons, op.67
    "Autumn" (11:50)
Label/Verlag: Warner classics
Medium: CD
Aufnahmedatum: 8.1.2004
Veröffentlichung: 06.09.2004
Bestellnummer: 2564 61434-2
Spielzeit: 70:31



Aus dem Pressetext:


Alexander Glazunov zählt zu den prägenden russischen Komponisten des 19. Jahrhunderts. Schon in seiner Jugend galt er als Wunderkind: seine erste Sinfonie wurde aufgeführt, als er sechzehn Jahre alt war. Als Borodin 1887 plötzlich starb, war es Glazunov, der Rimsky-Korsakov half, die Oper "Prinz Igor" zu vollenden. Und als Tchaikovsky starb, nur neun Tage nach der Premiere seiner "Sinfonie Pathétique", galt Glazunov allgemein als sein natürlicher Nachfolger. Die Blütezeit in Glazunovs Kariere fällt in die Periode der Komposition seiner acht Sinfonien (1881-1906). Er wurde beschrieben als "sicherlich das natürlichste und spontanste Talent im Russland des 19. Jahrhunderts, zunächst gefördert von Balakirev später dann von Rimsky-Korsakov, alle überraschend mit seinen Fortschritten, die er `nicht von Tag zu Tag, sondern von Stunde zu Stunde machte.´" Die beiden ersten Sinfonien von Glazunov waren bestimmt von nationalistischen Gesten wie diejenigen Balakirevs und Borodins, doch als er älter wurde, erlaubte zunehmende technische Meisterschaft es Glazunov, differenzierter zu komponieren und ein gepflegteres Idiom zu entwickeln. Seine dritte Sinfonie (die er Tchaikovsky widmete) zeigt deutliche Bemühungen, seine Musik zu "internationalisieren". Mit der vierten Sinfonie schließlich festigte er seine Stellung als legitimer Erbe Tchaikovskys. Die fünfte Sinfonie, die 1895 in St. Petersburg unter der Leitung des Komponisten uraufgeführt wurde, leistet die erfolgreiche Synthese der russisch-nationalen Tradition mit der feinsinnigeren westlichen Kompositionstechnik. Reich an imaginativen Bildern präsentiert das Werk eine Fülle bemerkenswerter Ideen in hervorragender handwerklicher Ausarbeitung. Glazunov schrieb nicht viel Musik für Gesang und dachte nie daran, eine Oper zu schreiben. Doch als Nachfolger Tchaikovskys wurde er vom Ballett des Zaren in St. Petersburg aufgefordert, die Tradition von Ballettmusiken wie "Sleeping Beauty" oder "Der Nußknacker" fortzusetzen. Glazunovs erstes abendfüllendes Ballett "Raymonda" entstand zwei Jahre nach der fünften Sinfonie und 1900 komponierte er "The Seasons", mehr ein erweitertes Divertissement in einem Akt als ein erzählendes Ballett. Glazunovs Musik, die er zu einem Scenario des Ballettmeisters Petipa schrieb, besticht durch ihre lebendige Inspiration im Dienste klarer, tanzbarer Nummern. Seine Zeichnungen der Jahreszeiten gründen in der Mythologie und teilweise gar in der Malerei der Renaissance, anstatt den tatsächlichen russischen Jahreslauf zu beschreiben. "The Seasons" wurde schon bei der Uraufführung ein großer Erfolg und ist heute, obwohl es nur selten getanzt wird, Glazunovs bekanntestes Werk für die Konzerthalle. José Serebrier, der Komponist und Dirigent aus Uruguay, leitet das Royal Scottish National Orchestra durch das farbenfrohe, rhapsodische Repertoire. Serebrier, der mit den legendären Meistern Leopold Stokowski am American Symphony Orchestra und George Szell beim Cleveland Orchestra arbeitete, wurde von der amerikanischen Presse bei seinem Debüt in der Carnegie Hall gefeiert für die "große Intensität, Präzision und Klarheit", die er der Musik mitgibt.

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