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Donnerstag, 19. September 2019

Berg & Britten

Violin Concertos

Berg & Britten: Violin Concertos
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klassik.com / JPC
Dirigent(en): Watkins, Paul
Interpret(en): Hope, Daniel (Violin)
Komponist(en): Berg, Alban
Britten, Benjamin
Werke:
  1. 1. Andante - Allegretto (12:02)
  2. 2. Allegro - Adagio (17:07)
  3. 1. Moderato con moto - Agitato - Tempo primo (10:44)
  4. 2. Vivace - Animando - Largamente - Cadenza (9:00)
  5. 3. Passacaglia: Adagio lento (16:00)
Label/Verlag: Warner classics
Medium: CD
Aufnahmedatum: 28.8.2003
Veröffentlichung: 23.02.2004
Bestellnummer: 2564-60291-2
Spielzeit: 64:58
Bemerkungen:

Das Debut des britischen Violinisten Daniel Hope für WarnerClassics stellt zwei bedeutende Violinkonzerte des 20. Jahrhunderts einander gegenüber, Alban Bergs Violinkonzert "Dem Andenken eines Engels" und das Violinkonzert in D-Moll von Benjamuin Britten.

Die Aufnahme des Berg´schen Konzertes stelle eine Weltpremiere dar, 70 Jahre nachdem es komponiert wurde. Noch vor der Uraufführung 1935 des Werks in Barcelona war Alban Berg gestorben, ohne die Partiturabschrift des Kopisten durchsehen und korrigieren zu können. Seitdem ist das Violinkonzert häufig aufgeführt und aufgenommen worden, doch als der Berg-Experte Professor Douglas Jarman die im Umlauf befindliche Partitur mit dem Manuskript verglich, fand er über 50 Übertragungsfehler. Die Berg Foundation beauftragte ihn mit der revidierten Neu-Edition des Werkes auf der Grundlage des Originalmanuskriptes und wählte als ausführenden Künstler der erneuten Uraufführung 1996 in Wien den jungen Daniel Hope.

Das Konzert trägt die Widmung "Dem Andenken eines Engels". Berg komponierte es 1934 im Auftrag seiner Freunde Alma Mahler Gropius und Walter Gropius zur Erinnerung an deren 18jährig verstorbene Tochter Manon Gropius. Benjamin Britten komponierte das Violinkonzert in d-Moll Op.15 zum Gedenken an die Toten des Spanischen Bürgerkrieges. Daniel Hope stellt die beiden Violinkonzerte in ihrer Funktion als Requiem gegenüber. "Ich war schon immer an thematischen Programmen interessiert. Ich denke, man kann tatsächlich alles miteinander kombinieren, wenn man dem Publikum nur genug Information liefert. ... Es gibt fantastische Geiger, die mit einer Bach Chaconne beginnen und bei Wienawski oder ähnlichem enden, aber so einer war ich nie: Ich möchte immer zum Kern der Sachen vordringen."

Daniel Hope, der sich bereits als zehnjähriges Wunderkind in TV und auf der Konzertbühne mit Yehudi Menuhin anfreundete (und bis zu dessen letztem Konzert 1994 rund 60 Mal mit ihm gemeinsam auftrat) und beim legendären Geigenpädagogen Zakhar Bron studierte, hat eine vielseitige Karriere als Solist und Kammermusiker mit unterschiedlichen Partnern aufgebaut. Er wurde das jüngste Mitglied des renommierten Beaux Arts Trio. Daneben initiierte er ebenfalls eine Reihe konzeptueller Projekte ? von Aufführungen Alter Musik mit historischen Instrumenten bis zu Auftritten mit Indischer Musik, Poesie und Jazz. Er arbeitete mit solch unterschiedlichen Künstlern wie dem Concerto Köln, Klaus Maria Brandauer, Uri Caine oder auch Bobby McFerrin zusammen.

Sein nächstes Projekt für WarnerClassics, das für 2004 geplant ist, trägt den Titel 'East Meets West' und präsentiert Werke von Ravi Shankar und kurze Kompositionen von Ravel, de Falla, Schnittke, Takemitsu, Kreisler und Bartók, die den Einfluss östlicher Musik auf die Komponisten des Westens zeigen. Gemeinsam mit dem Sitar-Spieler Gaurav Mazumdar hat Daniel Hope einige von Shankars Kompositionen aus den 60er Jahren rekonstruiert, die damals schon Yehudi Menuhin bekannt gemacht hatte. Sie fügten eigene Kompositionen von Gaurav Mazumdar hinzu und entdeckten auch ein Instrument wieder, das Maurice Ravel in den 20er Jahren entwickelt hatte, das ?Luthéal?. Die auf dem Album präsentierte Schnittke-Violinsonate No. '0' wird hier zum ersten Mal auf Tonträger eingespielt werden.

Repertoire: Alban Berg: Violin Concerto
  • Part I: Andante - Allegretto
  • Part II: Allegro - Adagio
Benjamin Britten: Violin Concerto, op.15
  • I Moderato con moto - Adagiato - Tempo primo
  • II Vivace - Animando - Largamente - Cadenza
  • III Passacaglia: Andante lento



Aus dem Pressetext:


Das Debut des britischen Violinisten Daniel Hope für WarnerClassics stellt zwei bedeutende Violinkonzerte des 20. Jahrhunderts einander gegenüber, Alban Bergs Violinkonzert "Dem Andenken eines Engels" und das Violinkonzert in D-Moll von Benjamuin Britten.

Die Aufnahme des Berg´schen Konzertes stelle eine Weltpremiere dar, 70 Jahre nachdem es komponiert wurde. Noch vor der Uraufführung 1935 des Werks in Barcelona war Alban Berg gestorben, ohne die Partiturabschrift des Kopisten durchsehen und korrigieren zu können. Seitdem ist das Violinkonzert häufig aufgeführt und aufgenommen worden, doch als der Berg-Experte Professor Douglas Jarman die im Umlauf befindliche Partitur mit dem Manuskript verglich, fand er über 50 Übertragungsfehler. Die Berg Foundation beauftragte ihn mit der revidierten Neu-Edition des Werkes auf der Grundlage des Originalmanuskriptes und wählte als ausführenden Künstler der erneuten Uraufführung 1996 in Wien den jungen Daniel Hope.

Das Konzert trägt die Widmung "Dem Andenken eines Engels". Berg komponierte es 1934 im Auftrag seiner Freunde Alma Mahler Gropius und Walter Gropius zur Erinnerung an deren 18jährig verstorbene Tochter Manon Gropius. Benjamin Britten komponierte das Violinkonzert in d-Moll Op.15 zum Gedenken an die Toten des Spanischen Bürgerkrieges. Daniel Hope stellt die beiden Violinkonzerte in ihrer Funktion als Requiem gegenüber. "Ich war schon immer an thematischen Programmen interessiert. Ich denke, man kann tatsächlich alles miteinander kombinieren, wenn man dem Publikum nur genug Information liefert. ... Es gibt fantastische Geiger, die mit einer Bach Chaconne beginnen und bei Wienawski oder ähnlichem enden, aber so einer war ich nie: Ich möchte immer zum Kern der Sachen vordringen."

Daniel Hope, der sich bereits als zehnjähriges Wunderkind in TV und auf der Konzertbühne mit Yehudi Menuhin anfreundete (und bis zu dessen letztem Konzert 1994 rund 60 Mal mit ihm gemeinsam auftrat) und beim legendären Geigenpädagogen Zakhar Bron studierte, hat eine vielseitige Karriere als Solist und Kammermusiker mit unterschiedlichen Partnern aufgebaut. Er wurde das jüngste Mitglied des renommierten Beaux Arts Trio. Daneben initiierte er ebenfalls eine Reihe konzeptueller Projekte - von Aufführungen Alter Musik mit historischen Instrumenten bis zu Auftritten mit Indischer Musik, Poesie und Jazz. Er arbeitete mit solch unterschiedlichen Künstlern wie dem Concerto Köln, Klaus Maria Brandauer, Uri Caine oder auch Bobby McFerrin zusammen.

Sein nächstes Projekt für WarnerClassics, das für 2004 geplant ist, trägt den Titel 'East Meets West' und präsentiert Werke von Ravi Shankar und kurze Kompositionen von Ravel, de Falla, Schnittke, Takemitsu, Kreisler und Bartók, die den Einfluss östlicher Musik auf die Komponisten des Westens zeigen. Gemeinsam mit dem Sitar-Spieler Gaurav Mazumdar hat Daniel Hope einige von Shankars Kompositionen aus den 60er Jahren rekonstruiert, die damals schon Yehudi Menuhin bekannt gemacht hatte. Sie fügten eigene Kompositionen von Gaurav Mazumdar hinzu und entdeckten auch ein Instrument wieder, das Maurice Ravel in den 20er Jahren entwickelt hatte, das “Luthéal?. Die auf dem Album präsentierte Schnittke-Violinsonate No. '0' wird hier zum ersten Mal auf Tonträger eingespielt werden.

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