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Sonntag, 20. Oktober 2019

tr!jo Sonaten - mis en tr!jo

Ensemble tr!jo: Tabea Debus, Lea Rahel Bader, Johannes Lang

tr!jo Sonaten - mis en tr!jo: Ensemble tr!jo: Tabea Debus, Lea Rahel Bader, Johannes Lang
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klassik.com / JPC
Komponist(en): Telemann, Georg Philipp
Janitsch, Johann Gottlieb
Bach, Johann Sebastian
Bach, Carl Philipp Emanuel
Pepusch, Johann Christoph
Label/Verlag: TYXart
Medium: CD
Veröffentlichung: 08.03.2019
Bestellnummer: TXA18106
Spielzeit: 73:31



Aus dem Pressetext:


CD "tr!jo Sonaten - mis en tr!jo"
Werke von J.S. Bach, C.P.E. Bach, Janitsch, Pepusch und Telemann

Tabea Debus, Blockflöten — Lea Rahel Bader, Viola da Gamba — Johannes Lang, Cembalo & Truhenorgel


Das Programm "mis en tr!jo" - oder auch "Trios für das tr!jo" - steht ganz im Zeichen des Ensemble-Mottos: neues Repertoire für die flexible Besetzung des tr!jo zu entdecken und zu arrangieren. Der Titel ist aus der französischen barocken Technik des "mis en concert" entlehnt, bei der im Original für das Cembalo komponierte Werke orchestriert oder für eine kammer-musikalische Besetzung wie die des tr!jos instrumentiert werden. Diese Tradition ist jedoch nicht nur im französischen Raum zu finden: In einer Verteidigung der Klavierfugen seines Vaters gegenüber denen Georg Friedrich Händels beruft sich Carl Philipp Emanuel Bach auf die Vielstimmigkeit und Ausgewogenheit der Stimmen in den Kompositionen des "alten Bachs". So könne man diese ohne Probleme auf mehrere Instrumente aufteilen, ohne dass dabei ein Instrument leer ausginge.
Ganz in diesem Sinne zieht mis en tr!jo einen musikalischen Bogen von alten Traditionen hin zu der von Johann Sebastian Bach als den Beginn eines "musikalischen Säkulums" bezeichneten musikalische Szene am preußischen Hof Friedrich des Großen. Den musikalischen Rahmen bilden Arrangements von Werken aus der Feder des großen Meisters Bach, der 1741 und 1747 den Berliner Hof besuchte. Dazwischen begegnen dem Zuhörer Johann Christoph Pepusch, der zwar schon 1700 nach London auswanderte vorher jedoch einige Jahre am Berliner Hof Friedrich Wilhelms angestellt war, Georg Philipp Telemann, der Patenonkel von Carl Philipp Emanuel Bach der regelmäßig Berlin besuchte, Johann Gottlieb Janitsch, dessen Orgeltriosonate bereits Brücken zwischen Tradition und neuem Stil schlägt, sowie schließlich Carl Philipp Emanuel Bach selbst als allgegenwärtigen Hauptvertreter des neuen "musikalischen Säkulums".

„Tabea Debus, Lea Rahel Bader und Johannes Lang bilden in der Tat ein Trio mit Ausrufungszeichen. Von der Spielfreude der Musiker geht eine Faszination aus, die der Kammermusik neue Anhänger beschert, wie der begeisterte Beifall des Publikums zeigte.“ – Westfalen Blatt

„Jung wie die Musiker ist ihre Musik, die unkonventionelle Annäherung an jede einzelne Komposition“, so die "Tonkunst" über das Ensemble tr!jo. Tabea Debus, (Blockflöten) Lea Rahel Bader (Barockcello und Viola da Gamba), sowie Johannes Lang (Cembalo und Orgel) haben sich als Trio „tr!jo“ zum Ziel gesetzt, neues Repertoire für ihre flexible Besetzung zu entdecken und zu arrangieren. 2015 gewann das tr!jo den Publikumspreis sowie den zweiten Preis beim 2. Internationalen Berliner-Bach-Wettbewerb. Seit 2017 konzertiert tr!jo regelmäßig mit Daniel Trumbull (Cembalo), mit dem sie im selben Jahr beim XVIII. Biagio-Marini-Wettbewerb ebenfalls mit dem Publikumspreis und dem zweiten Preis ausgezeichnet wurden. tr!jo etabliert sich nun als festes Ensemble im In- und Ausland, Konzerte führten tr!jo bereits u.a. nach Frankfurt, Münster, Hamburg, Wien und London.


CD-Programm / Trackliste:

tr!jo Sonaten - mis en tr!jo

01-04 Georg Philipp Telemann (1681–1767)
Orgelsonate in D-Dur (arr. tr!jo) 07:27

05-08 Johann Gottlieb Janitsch (1681–1767)
Orgelsonate in d-Moll (arr. tr!jo) 11:34

09-11 Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Gambensonate Nr. 3 in g-Moll, BWV 1029 (arr. tr!jo) 15:47

12 Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788)
Presto, aus: 12 kleine Stücke, W 81 / H 600 (arr. tr!jo) 01:35

13-15 Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Orgeltriosonate Nr. 3 in d-Moll, BWV 527 (arr. tr!jo) 16:51

16 Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788)
Polonoise, aus: 12 kleine Stücke, W 81 / H 600 (arr. tr!jo) 02:20

17-20 Johann Christoph Pepusch (1667–1752)
Triosonate Nr. 3 in a-Moll für Violine (Blockflöte), Viola da Gamba und b.c. 09:32

21 Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788)
Allegro, aus: 12 kleine Stücke, W 81 /H 600 (arr. tr!jo) 01:19

22-24 Georg Philipp Telemann (1681–1767)
Triosonate in F-Dur, TWV 42:F3 für Blockflöte, Viola da Gamba und b.c. aus: Essercizii Musici (Hamburg 1740) 07:06


Weitere Informationen sowie Hörbeispiele finden Sie auf der Seite des Labels TYXart.

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