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Sonntag, 21. Juli 2019

Mahler, Gustav: Das Lied von der Erde

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Simon Rattle

Mahler, Gustav: Das Lied von der Erde: Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Simon Rattle
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klassik.com / JPC
Komponist(en): Mahler, Gustav
Label/Verlag: BR-Klassik
Medium: CD
Aufnahmedatum: 25.1.2018
Veröffentlichung: 07.09.2018
Booklet: im Format PDF anzeigen
Bestellnummer: 900172
Spielzeit: 064:14



Aus dem Pressetext:


GUSTAV MAHLER DAS LIED VON DER ERDE „Das Lied von der Erde“ – in seinem Untertitel als „Eine Symphonie für eine Tenor- und eine Alt- (oder Bariton-) Stimme und Orchester“ bezeichnet – lotet die bei Mahler ohnehin durchlässige Grenze zwischen verschiedenen Gattungen aus: dem Lied in der Großform eines Liederzyklus‘ und der Symphonie. Die Unterschiede zu einem bloßen Liederzyklus sind indes gravierend: Symphonische Gestaltungsweisen durchwirken die Lieder, wie sich mancher Symphoniesatz aus riesigen Strophen aufbaut. Zwischenspiele weiten sich zu Durchführungen aus, in denen Wesentliches passiert. Überhaupt spielt sich das thematische Geschehen im Orchester ab, zu dessen Stimmengeflecht in gewissem Sinn auch die Solisten gehören. Auch die Satzfolge lehnt sich an der Symphonie an: In den gewichtigen Ecksätzen scheint deutlich die Sonatensatzform durch den Strophenbau, dort finden symphonische Prozesse statt. Zwei Binnensätze vertreten den langsamen Satz oder ein sarkastisches Scherzo. Ein stringenter Bogen spannt sich über das ganze Werk; er gipfelt nach dem Prinzip der Steigerung in einem riesigen, so lange wie alle vorangegangenen Sätze zusammen andauernden Schlusssatz. Mit jenem „Abschied“ knüpft Mahler an den Typus der „Finalsymphonie“ an, und die Aufhellung des c-Moll zu C-Dur erinnert sogar an seine üblichen Apotheosen. Auch in dieser Symphonie wollte Mahler, wie in seinen anderen, „mit allen Mitteln der vorhandenen Technik eine Welt aufbauen“. So einzigartig wie die formale Gestaltung des Werks, so extrem sind die Anforderungen an seine Interpreten: Es bedarf zweier gestandener Liedsänger, die im Zusammenwirken mit dem riesigen Orchesterapparat ebenso als Solisten hervortreten, wie sie sich als konzertierende Stimmen in das symphonische Gefüge mit einzuordnen vermögen. Es bedarf eines ausgezeichneten, bestens aufeinander abgestimmten Klangkörpers, und natürlich einer Dirigentenpersönlichkeit, die für Zusammenhalt sorgt und der Großform Geist und Beseeltheit verleiht. Alle diese Parameter fügten sich bei Konzerten zusammen, die am 25. und 26. Januar 2018 im Herkulessaal der Münchener Residenz aufgezeichnet wurden und nun bereits als CD bei BR Klassik veröffentlicht werden: die beiden herausragenden Solisten Magdalena Kožená und Stuart Skelton sorgten für bestmögliche Liedgestaltung und Sir Simon Rattle am Pult des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks für die einzigartige Klanglichkeit und einen gestalteten symphonischen Zusammenhalt. – Mit Mahlers „Lied von der Erde“ wird das Münchener Konzertereignis vom Januar dieses Jahres auf CD dokumentiert: die hochkarätig besetzte und herausragende Interpretation einer der wesentlichsten Kompositionen des spätromantischen Repertoires. MAGDALENA KOŽENÁ, Mezzosopran STUART SKELTON, Tenor SYMPHONIEORCHESTER DES BAYERISCHEN RUNDFUNKS SIR SIMON RATTLE, Dirigent

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