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Dienstag, 17. September 2019

Dvorak & Suk

Sinfonie Nr. 8, Serenade

Dvorak & Suk: Sinfonie Nr. 8, Serenade
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Komponist(en): Dvorák, Antonín
Suk, Josef
Werke:
  1. 1. Allegro con brio (10:09)
  2. 2. Adagio (10:29)
  3. 3. Allegretto grazioso (6:24)
  4. 4. Allegro, ma non troppo (10:47)
  5. 1. Andante con moto (5:03)
  6. 2. Allegro, ma non troppo e grazioso - Poco meno mosso (5:06)
  7. 3. Adagio (8:15)
  8. 4. Allegro giocoso, ma non tropo presto (7:16)
  9. Allegro - Andante con moto - Allegro (9:45)
Label/Verlag: BR-Klassik
Medium: CD
Aufnahmedatum: 31.1.
Veröffentlichung: 08.04.2016
Booklet: im Format PDF anzeigen
Bestellnummer: 900145
Spielzeit: 073:14



Aus dem Pressetext:


Von Dvořáks meistgespielten Symphonien ist die achte die lyrischste, heiterste. Nach der düsteren siebten und vor der populären neunten Symphonie, die ihren Beinamen „Aus der Neuen Welt“ dem dreijährigen USA-Aufenthalt des Komponisten verdankt, gelang es ihm hier „ein von meinen anderen Symphonien verschiedenes Werk zu schreiben, mit individuellen, in neuer Weise ausgearbeiteten Gedanken“. Dass die Musik ganz von der böhmischen Landschaft südwestlich der Hauptstadt Prag inspiriert ist, wo er ein Landhaus besaß, wird in jedem Satz, jeder Melodie deutlich. Und dass Dvořák die slawische Volksmusik bestens kannte und liebte, ist ebenso herauszuhören, wie seine intensive Beschäftigung mit den Symphonien Tschaikowskys: das rhapsodische Adagio oder das walzerartige Scherzo etwa erinnern in ihrer melodischen Erfindungsgabe wie ihren formalen Strukturen deutlich an den bedeutenden russischen Symphoniker. Das 1889 entstandene Werk erlebte eine erfolgreiche Uraufführung am 2. Februar 1890 in Prag. Da Dvořák die Partitur bei einem Londoner Verlag drucken ließ und ihm seine achte Symphonie vor allem während seiner Konzertreisen nach England größte Erfolge einbrachte, wird sie gelegentlich auch die „Englische“ genannt. Mehr als ein bloßes Füllstück der CD ist Suks Streicherserenade von 1892, der erste Erfolg des angehenden, gerade 18jährigen tschechischen Komponisten. Suk war Dvořáks Meisterschüler, wurde regelmäßig in dessen Landhaus eingeladen und verliebte sich dort in die Tochter seines Lehrers, mit der er sich bald vermählte. – Vorbild für Suks Serenáda war zweifellos Dvořáks Streicherserenade op. 22 von 1875; als er sie schrieb, kannte er aber auch bereits dessen achte Symphonie. Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Leitung von Mariss Jansons vermittelt auf seiner neuen CD einen Eindruck von der tschechischen Instrumentalmusik um 1890 – in der bekannten, immer wieder hochgelobten Qualität und einer ebenso souveränen wie feinempfundenen Interpretation. Die Aufnahmen, die nahezu taggenau 126 Jahre nach der Uraufführung von Dvořáks achter Symphonie stattgefunden haben – es handelt sich um den Mitschnitt zweier Konzerte in der Philharmonie im Gasteig am 29. und 30. Januar 2016 – belegen, wie modern der Symphoniker Dvořáks auch heute noch ist. Die Kombination mit Suks Serenade zeigt nicht nur die große Wirkung Dvořáks zu seinen Lebzeiten, sondern auch, wie entschieden der bedeutende böhmische Komponist auf die tschechische wie die europäische Musik schlechthin Einfluss genommen hat. Auf der neuen CD von BR Klassik wird der live-Mitschnitt von Dvořáks achter Symphonie zusammen mit der wenige Tage zuvor produzierten Studioaufnahme von Suks Streicherserenade veröffentlicht.

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