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Samstag, 10. April 2021

Kerll, Johann Caspar

Sämtliche freie Orgelwerke

Kerll, Johann Caspar: Sämtliche freie Orgelwerke
Besprechungen und Meinungen zu diesem Titel
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Werke:
  1. Toccata 8 (3:46)
  2. Canzona 1 (2:36)
  3. Toccata 5: tutta de salti (3:35)
  4. Canzona 4 (2:55)
  5. Toccata 2 (3:15)
  6. Canzona 2 (2:51)
  7. Ciaccona (3:04)
  8. Toccata 4: per il pedale (3:11)
  9. Canzona 3 (3:07)
  10. Toccata 7 (4:00)
  11. Capriccio sopra il cucu (2:30)
  12. Toccata 1 (3:55)
  13. Passacaglia (7:40)
  14. Canzona 5 (2:22)
  15. Toccata 4 (cromatica con durezze e ligature) (5:52)
  16. Canzona 4 (2:11)
  17. Toccata 3 (5:26)
  18. Ricercata (4:07)
  19. Battaglia (6:31)
Label/Verlag: NCA - New Classical Adventure
Medium: CD
Veröffentlichung: 20.01.2012
Bestellnummer: 60248



Aus dem Pressetext:


Die Wirkungsgeschichte von Johann Caspar Kerll ist bei weitem nicht das einzige, aber ein besonders markantes Beispiel dafür, wie sehr sich im Laufe der Zeit die Einschätzung, wer zu den „großen“ Komponisten zu rechnen sei, wandeln kann. Erst im 20. Jahrhundert von der Musikwissenschaft wiederentdeckt, ist Kerll heute dem interessierten Publikum bestenfalls als einer der wichtigeren barocken Orgelkomponisten vor Bach bekannt. Bis in das spätere 18. Jahrhundert wurde er jedoch zu den führenden Musikern des deutschsprachigen Raums gezählt und galt als „one of the most skillful and able organists that the world ever produced“ (wie es der englische Musikhistoriker John Hawkins 1776 formulierte). In der Tat: Kerlls Stücke waren - wohl nicht zuletzt durch seinen ausgedehnten Schülerkreis - in ganz Europa verbreitet, wurden noch Jahrzehnte nach seinem Tod in Italien, England und den Niederlanden gedruckt und haben auf die folgenden Generationen zum Teil prägenden Einfluss ausgeübt. Da sich die Wöckherl-Orgel der Franziskanerkirche in Wien stilistisch in idealer Weise für Johann Caspar Kerlls Orgelwerke eignet, war naheliegend, die „Wiederbelebung“ dieses kostbaren Instruments mit der „Wiederbelebung“ eines der wichtigsten kunstschaffenden Zeitgenossen zu verbinden. Die im Jahr 1642, kurz bevor Kerll an den kaiserlichen Hof kam, durch den Wiener Orgelbauer Johann Wöckherl (ca. 1594-1660) fertiggestellte neue Orgel, ist die älteste Orgel Wiens. Akribische organologische Untersuchungen erbrachten, dass sich die ursprüngliche Gestalt des Instruments sehr weitgehend dokumentieren lässt. So wurde 2009 entschieden, der geplanten Restaurierung die Rekonstruktion des Zustands von 1642 zum Ziel zu setzen. Seitdem im März 2011 das restaurierte Instrument im Rahmen seiner feierlichen Einweihung der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, sind damit für das liturgische Geschehen in der Franziskanerkirche und für das Wiener Musikleben nicht nur die historischen Klangverhältnisse, sondern auch das zeitgenössische Ambiente der ältesten Orgel der Stadt wiedergewonnen.

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