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Dienstag, 21. November 2017

Reger, Max

Klarinettenquintett A-Dur op. 146, Streichsextett op. 118

Reger, Max: Klarinettenquintett A-Dur op. 146, Streichsextett op. 118
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klassik.com / JPC
Werke:
  1. 1. Satz: Moderato ed amabile (10:10)
  2. 2. Satz: Vivace (5:47)
  3. 3. Satz: Largo (7:44)
  4. 4. Satz: Poco Allegretto (9:49)
  5. 1. Satz: Allegro energico (11:25)
  6. 2. Satz: Vivace (5:50)
  7. 3. Satz: Largo con gran espressione (13:28)
  8. 4. Satz: Allegro commodo (7:20)
Label/Verlag: MDG
Medium: CD
Aufnahmedatum: .2008
Veröffentlichung: 20.03.2009
Bestellnummer: MDG 304 1557-2
Spielzeit: 72'04



Aus dem Pressetext:


Seit mehr als 20 Jahren gelingt es dem Ensemble Villa Musica immer wieder, vergessene Perlen der Kammermusik ins rechte Licht zu setzen, die im modernen Konzertbetrieb allzu leicht überhört werden. Diesmal Max Reger in der Kombination des berühmten Klarinettenquintetts A-Dur op. 146 mit dem Streichsextett F-Dur op. 118 in einer exzellenten Neueinspielung. Das Streichsextett hatte Reger für die Gewandhauskammermusik im März 1911 fest versprochen, doch die Arbeit daran fiel ihm sichtlich schwer: Reger verwarf ganze Takte und komponierte sie neu. Im Oktober 1910 vernichtete er den kompletten ersten Satz mit Ausnahme von vier Takten, die ihm wertvoll genug erschienen. Noch am 19. November 1910 klagte er in einem Brief: „Ich sitze 10.000 Meilen tief in Arbeit; Soeben habe ich Satz 1 des Streichquartetts vollendet und arbeite jetzt schon am Satz 2.“ Selbst die Weihnachtstage nutzte er, um das Finale zu vollenden. Bei der Uraufführung am 12. März wurde Reger begeistert gefeiert: Er strebe nach orchestraler Klangfülle, bleibe aber doch im Rahmen der Kammermusik. Erst zehn Tage vor seinem Tod am 11. Mai 1916 gab Reger die Druckfreigabe für sein op.146. Ein bewusstes, letztes Werk war das Quintett nicht - und dennoch attestieren ihm Kritiker eine „entspannte Heiterkeit“ voller Bezüge zu den Kompositionen seiner musikalischen Vorbilder: Die Beibehaltung der viersätzigen Form, die Tonart, der letzte Satz als Thema mit Variationen - das alles erinnert sehr an die Klarinettenquintette von Mozart und Brahms. Gleichzeitig jedoch gelingt Reger eine Modernisierung der musikalischen Sprache - neue Ausdrucksmittel, die für jeden Solisten eine Herausforderung darstellen. Das Ensemble Villa Musica fasziniert seit 1988 die Musikwelt durch die Vielfalt seiner Programmgestaltung. Zahlreiche internationale Plattenpreise flankieren den Weg dieses in jeder Hinsicht einmaligen Kammermusik-ensembles. Kein Wunder, denn Namen wie Martin Ostertag, Ulf Rodenhäuser, Rainer Kußmaul, Nicolas Chumachenco und Kalle Randalu sprechen für sich. Sie alle sind heute ausschließlich als Solisten, Kammermusiker und Professoren an den renommiertesten deutschen Musikhochschulen tätig, nachdem sie zuvor an den ersten Pulten großer Orchester wie der Berliner Philharmoniker gewirkt haben.

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