> > > Osnabrücker Symphonieorchester in Wolgograd
Mittwoch, 14. November 2018

Orchester spielt bei Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Stalingrad-Schlacht

Osnabrücker Symphonieorchester in Wolgograd

Osnabrück/Wolgograd, . Als erstes deutsches Orchester wird das Osnabrücker Symphonieorchester als Gast nach Wolgograd reisen. Im Rahmen des Festivals "Musik der Welt gegen den Krieg" wird das Ensemble anlässlich des 70. Jahrestages des Endes der Schlacht um Stalingrad mehrere Konzerte geben. In einem großen Gedenkkonzert gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester Wolgograd wird Beethovens Sinfonie Nr. 9 erklingen. Auf Wunsch der Wolgograder Philharmoniker wird es darüber hinaus ein Konzert gemeinsam mit Tabea Zimmermann geben sowie auf Einladung der evangelischen Gemeinde von Sarepta ein weiteres Konzert mit Werken von Schubert und Haydn.

Finanziert wird die Reise vom Goethe-Institut. Die gemeinsamen Konzerte werden in Wolgograd als Geste der Versöhnung wahrgenommen. Neben Russlands Präsident Wladimir Putin wird auch der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Ulrich Brandenburg, sowie zahlreiche Kriegsveteranen erwartet.

Das Osnabrücker Symphonieorchester wurde 1919 auf Beschluss des Magistrats der Stadt Osnabrück gegründet. Nach einem Bombenangriff im Jahr 1944 musste das Orchester seinen Betrieb für drei Jahre einstellen.

Seit Beginn der Spielzeit 2012/2013 steht das Orchester unter der Leitung von Andreas Hotz, der Hermann Bäumer als Generalmusikdirektor ablöste. Große Aufmerksamkeit erlangte das Orchester im Jahr 2007 durch ihre zwei Konzerte in Teheran: Nach 30 Jahren war es das erste Gastspiel eines westlichen Orchesters, das zu dieser Art von Kulturaustausch zugelassen worden war.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Hermann Bäumer

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