> > > Abschiedssymphonie beim "Carl Philipp Emanuel Bach" Kammerorchester
Samstag, 20. Oktober 2018

Berliner Ensemble löst sich nach 45 Jahren auf

Abschiedssymphonie beim "Carl Philipp Emanuel Bach" Kammerorchester

Berlin, . Das Berliner Kammerorchester "Carl Philipp Emanuel Bach" steht nach über 40 Jahren erfolgreicher Arbeit vor seiner Auflösung. Einer Pressemeldung des Orchesters zufolge wird das Ensemble seine Konzerttätigkeit zum Ende der Spielzeit 2013/2014 nach 45 Jahren beenden. Ein Grund dafür sei die wirtschaftliche Not. Trotz allem können die Musiker des Kammerorchesters auf eine gelungene Arbeit zurückblicken. Unter der Leitung des Dirigenten Hartmut Haenchens war es ihnen gelungen, die Berliner Musikgeschichte wieder ins Bewusstsein zu rufen. Dabei reichte das Repertoire von mehr als 60 Wiedererstaufführungen, zahllose Berliner Erstaufführungen und Uraufführungen bis zu den großen Klassikern und in die Moderne.

Das Kammerorchester "Carl Philipp Emanuel" wurde 1969 gegründet. Mit der Berufung von Hartmut Haenchen zum künstlerischen Leiter, erfolge nach 1982 die Spezialisierung auf das frühklassische Repertoire. Bekannt wurde das Orchester vor allem durch seine Einspielungen der Werke Carl Philipp Emanuel Bachs. Es folgten zahlreiche Gastauftritte in Japan, Italien, Österreich, Holland, Spanien und der Schweiz. Hinzu kamen Auftritte bei Festivals, so unter anderem auch beim Brandenburgschen Musiksommer, bei den Dresdner Musikfestspielen, den Ludwigsburger Schlossspielen sowie beim Mozartfest Würzburg. Das "Carl Philipp Emanuel Bach" Kammerorchester feierte 2009 sein 40-jähriges Bestehen. Heute besteht das Kammerorchester aus 25 Musikern, die unter der künstlerischen Leitung von Hartmut Haenchen stehen.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel.

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.


Weitere aktuelle Nachrichten:

Griechischer Tenor Vasilis Giannoulakos ist tot
Sänger wurde 85 Jahre alt (19.10.2018) Weiter...

Concertgebouw Orchester gründet neues europäisches Jugendorchester
Bewerbungsschluss im Januar 2019 (19.10.2018) Weiter...

Magdalena Haubs gewinnt Harald-Genzmer-Interpretationswettbewerb
Zweiter Preis für Kathrin Isabelle Klein (18.10.2018) Weiter...

Arvo Pärt Zentrum eröffnet
Interessierte sollen Gedanken hinter Musik verstehen können (18.10.2018) Weiter...

Neue Erkenntnisse über die Hände von Johann Sebastian Bach
Forscher weist besonders große Handspanne nach (18.10.2018) Weiter...

Oper Stuttgart: OB mit Vorschlägen zu neuem Interims-Standort
Wagenhallen im Norden der Stadt favorisierte Alternative (17.10.2018) Weiter...

Moskau: Prozess um Regisseur Serebrennikow beginnt
Theatermacher sollen Fördergelder veruntreut haben (17.10.2018) Weiter...

Sinfonieorchester Luzern freut sich über 15 Millionen Stiftung
Fonds soll nachhaltige Projekte fördern (17.10.2018) Weiter...

Wien: Prozess um Cellisten beendet
Angeklagter Cello-Professor sah Missbrauchsvorwürfe als Vorwand (16.10.2018) Weiter...

Versteigerung aus dem Besitz von Rostropowitsch und Wischnewskaja
Gesamtwert der Gegenstände wird auf über 4 Millionen Euro geschätzt (16.10.2018) Weiter...

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (10/2018) herunterladen (3000 KByte) Class aktuell (3/2018) herunterladen (3000 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Waldemar Bargiel: String Quartet No.3 op.15b - Andante sostenuto

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Christian Euler im Portrait "Melancholie ist die höchste Form des Cantabile"
Bratschist Christian Euler im Gespräch mit klassik.com über seine Lehrer, seine neueste SACD und seine künstlerische Partnerschaft zum Pianisten Paul Rivinius.

weiter...
Alle Interviews...


Sponsored Links

Anzeige

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich