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Samstag, 7. Dezember 2019

Berliner Ensemble löst sich nach 45 Jahren auf

Abschiedssymphonie beim "Carl Philipp Emanuel Bach" Kammerorchester

Berlin, . Das Berliner Kammerorchester "Carl Philipp Emanuel Bach" steht nach über 40 Jahren erfolgreicher Arbeit vor seiner Auflösung. Einer Pressemeldung des Orchesters zufolge wird das Ensemble seine Konzerttätigkeit zum Ende der Spielzeit 2013/2014 nach 45 Jahren beenden. Ein Grund dafür sei die wirtschaftliche Not. Trotz allem können die Musiker des Kammerorchesters auf eine gelungene Arbeit zurückblicken. Unter der Leitung des Dirigenten Hartmut Haenchens war es ihnen gelungen, die Berliner Musikgeschichte wieder ins Bewusstsein zu rufen. Dabei reichte das Repertoire von mehr als 60 Wiedererstaufführungen, zahllose Berliner Erstaufführungen und Uraufführungen bis zu den großen Klassikern und in die Moderne.

Das Kammerorchester "Carl Philipp Emanuel" wurde 1969 gegründet. Mit der Berufung von Hartmut Haenchen zum künstlerischen Leiter, erfolge nach 1982 die Spezialisierung auf das frühklassische Repertoire. Bekannt wurde das Orchester vor allem durch seine Einspielungen der Werke Carl Philipp Emanuel Bachs. Es folgten zahlreiche Gastauftritte in Japan, Italien, Österreich, Holland, Spanien und der Schweiz. Hinzu kamen Auftritte bei Festivals, so unter anderem auch beim Brandenburgschen Musiksommer, bei den Dresdner Musikfestspielen, den Ludwigsburger Schlossspielen sowie beim Mozartfest Würzburg. Das "Carl Philipp Emanuel Bach" Kammerorchester feierte 2009 sein 40-jähriges Bestehen. Heute besteht das Kammerorchester aus 25 Musikern, die unter der künstlerischen Leitung von Hartmut Haenchen stehen.

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