> > > Helmut Lachenmann wird "Commandeur des Arts et Lettres"
Donnerstag, 3. Dezember 2020

Deutscher Komponist erhält französische Auszeichnung

Helmut Lachenmann wird "Commandeur des Arts et Lettres"

Berlin, . Die französische Kulturministerin Aurélie Filippetti ernennt den deutschen Komponisten Helmut Lachenmann zum Commandeur des Arts et Lettres. Lachenmann erhält die Insignien des Ordens heute vom französischen Botschafter Maurice Gourdault-Montagne. Der Ordre des Arts et des Lettres wird an Persönlichkeiten verliehen, "die sich auf außergewöhnliche Weise durch ihr Wirken im künstlerischen Bereich oder durch ihren Beitrag zur Stärkung der Ausstrahlungskraft der Kultur in Frankreich sowie weltweit verdient gemacht haben."

Helmut Lachenmann wurde am 27. November 1935 in Stuttgart geboren. Er studierte zwischen 1955 und 1958 Kompositionslehre, Musiktheorie und Kontrapunkt an der Musikhochschule Stuttgart. Nachdem Lachenmann bei den Darmstädter Ferienkursen 1957 den italienischen Komponisten Luigi Nono kennen gelernt hatte, war er von 1958 bis 1960 Nono's Schüler. Neben seinen Tätigkeiten als freischaffender Komponist und Pianist unterrichtete Lachenmann ab 1966 an verschiedenen Musikhochschulen, so unter anderem an der Musikhochschule Stuttgart und an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Zu seinen erfolgreichsten Werken gehört die Oper "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern", die 1997 in Hamburg uraufgeführt wurde.

Der "Ordre des Arts et des Lettres" wurde 1957 gestiftet und wird vom französischen Kulturministerium vergeben. Er teilt sich in drei Klassen auf, wobei der "Commandeur des Arts et des Lettres" die mittlere Stufe bezeichnet. Mit der französischen Ehrenauszeichnung wurden unter anderem auch schon Christine Fischer, Intendantin von Musik der Jahrhunderte Stuttgart, und Udo Zimmermann, Dresdner Komponist, ausgezeichnet (klassik.com berichtete).

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