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Samstag, 17. November 2018

Sängerin stirbt im Alter von 89 Jahren

Tod der Sopranistin Marlise Wendels

Schwalbach, 23.08.12, . Die Sopranistin Marlise Wendels ist am 23. August 2012 im Alter von 89 Jahren nach langer Krankheit in Schwalbach (Saar) verstorben.

Marlise Wendels wurde am 28. April 1923 im Saarland geboren und 1952 an die Oper Frankfurt engagiert (anfangs als Choristin, ab 1956 als Solistin). Sie gehörte dem Ensemble des Hauses bis 1988 über 36 Jahre lang an. 1983 wurde sie zur Frankfurter Kammersängerin ernannt. Zu ihren Förderern gehörte Sir Georg Solti, der von 1952 bis 1961 unter der Intendanz von Harry Buckwitz als Generalmusikdirektor an der Oper Frankfurt wirkte. Marlise Wendels hatte in ihrer über 36 Jahre währenden Karriere niemals eine Vorstellung absagen müssen.

Wendels spielte Gretel in Humperdincks "Hänsel und Gretel", sang zuerst den Hirten in Wagners "Tannhäuser" und die 1. Dame der Königin der Nacht in Mozarts "Die Zauberflöte" und später auch Rollen wie Micaela in Bizets "Carmen", Freia in Wagners "Das Rheingold", Olympia in Offenbachs "Hoffmanns Erzählungen", Marie in Smetanas "Die verkaufte Braut", Rosalinde in Strauß' "Die Fledermaus", Liu in Puccinis "Turandot" und Regina in Hindemiths "Mathis der Maler". Marlise Wendels war auch im Fernsehen zu Gast, so u.a. im "Blauen Bock" neben Otto Höpfner bzw. Heinz Schenk, in Hans-Joachim Kulenkampffs "Einer wird gewinnen" oder in einer den Operettenmelodien Franz Lehárs gewidmeten Sendung, moderiert von Friedrich Schönfelder.

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