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Donnerstag, 22. November 2018

200 Jahre altes Klavier erklingt erstmals in der Öffentlichkeit

Historisches Tangentenklavier entdeckt

Sulzbach-Rosenberg, 23.8.12, . Als vor zehn Jahren auf einem Anwesen im 50 Kilometer östlich von Nürnberg gelegenen Sulzbach-Rosenberg ein Klavier auf dem Dachboden einer historischen Druckerei entdeckt wurde, war dies für den Besitzer zunächst keine Sensation. Wie sich vor einigen Jahren jedoch herausstellte, handelte es sich um einen sogenannten Tangentenflügel aus dem Jahre 1790 der Regensburger Instrumentenbauer Franz Jakob Spath und seinem Schwiegersohn Christoph Friedrich Schmahl.

Der Flügel ist mittlerweile restauriert und wurde am Donnerstag der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Instrument ragt aus den rund 20 aus der Zeit erhaltenen Tangentenklavieren hervor, da es nicht von anderen Klavierbauern überarbeitet wurde und somit dem Originalklang des 18. Jahrhunderts sehr nahe kommt, so Restaurator Georg Ott.

Das Klavier unterscheidet sich vom Hammerklavier durch so genannte Tangenten, die die Hämmerchen vom späteren Hammerklavier ersetzten. Tangenten waren Holzstäbchen, die aber ähnlich wie Hämmerchen bei der Klangerzeugung gegen die Saiten geschleudert wurden.

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