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Dienstag, 11. Dezember 2018

Cellist und Hochschullehrer wurde 82 Jahre alt

Gerhard Mantel gestorben

Frankfurt, . Wie die Hochschule für Musik und Darstellenden Kunst Frankfurt am Main mitteilte, ist der Cellist und Hochschullehrer Gerhard Mantel am 13. Juni 2012 in Frankfurt gestorben.

Gerhard Mantel wurde 1930 in Karlsruhe geboren. Er studierte Cello unter anderem bei Persönlichkeiten wie August Eichhorn, Pierre Fournier, Paul Tortelier, André Navarra, Pablo Casals und Maurice Gendron. Im Alter von 21 Jahren startete er seine internationale Karriere als Solocellist im Orchester in Bergen (Norwegen), danach war er in gleicher Position beim öffentlich-rechtlichen Sender WDR in Köln tätig. Seine solistische und kammermusikalische Konzerttätigkeit führte Mantel in die meisten Länder Europas, Nord- und Südamerikas, Japan, Korea und den Nahen Osten. Seine Interpretationen sind auf zahlreichen Schallplatten sowie über 100 Rundfunkaufnahmen dokumentiert.

Mantel war Leiter der Celloklasse und langjähriger Prorektor und Dekan der Künstlerischen Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Im Jahr 1994 gründete Mantel das Forschungsinstitut für Instrumental- und Gesangspädagogik und fungierte fortan als dessen Leiter. Von 1993 bis 2000 war er Präsident der Deutschen Sektion der ESTA (European String Teachers' Association). Sein Wissen gab er darüber hinaus in zahlreichen instrumentalpädagogischen Veröffentlichungen an Generationen von Cellisten weiter.

Gerhard Mantel wurde im Jahr 2000 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

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