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Samstag, 20. April 2019

Gewinner der Kompositionen für Cello und Klavier stehen fest

Harald-Genzmer-Kompositionswettbewerb beendet

München, . Der Gewinner des diesjährigen Harald-Genzmer-Kompositionswettbewerbs steht fest: Der Münchner Kompositions- und Violoncellostudent Hans-Henning Ginzel wurde für sein Werk "Der armselige Prometheus - nach einer Satire von André Gide" mit dem ersten Preis geehrt. Den dritten Preis erhielt der österreichische Komponist Maxim Seloujanov mit seinem Werk "II. makimono: Auch ein dürrer Baum belebt die Landschaft". Ein zweiter Preis wurde nicht vergeben. Ausgeschrieben war der Wettbewerb für eine Komposition in der Besetzung "Violoncello und Klavier". Aus den anonym teilnehmenden Komponisten wählte die Jury in diesem Jahr zum zweiten Mal einen Sieger. Vergeben wurde ein Preisgeld von insgesamt 6.000 Euro.

Aus dem Verständnis Genzmers heraus sollten neue Werke "vital, kunstvoll und verständlich sein - als praktikabel mögen sie den Interpreten für sich gewinnen, als erfassbar sodann den Hörer". In dieser Tradition sieht sich der Wettbewerb, der von der Harald-Genzmer-Stiftung in Verbindung mit der Hochschule für Musik und Theater München und dem Deutschen Musikrat ausgeschrieben wird.

Harald Genzmer wurde am 9. Februar 1909 in Bremen geboren und studierte ab 1928 bei Paul Hindemith (1895-1963) Komposition in Berlin. Bis 1937 arbeitete er an der Breslauer Oper und war später an der Volksmusikschule in Berlin-Neukölln tätig. Nach dem Zweiten Weltkrieg, den er als Militär-Klarinettist erlebte, unterrichtete er Komposition an der Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau. Im Jahr 1957 wechselte er als Professor für Komposition nach München, wo er bis zu seinem Tod lebte. Genzmers Werkkatalog umfasst neben Orchesterwerken auch Vokalkompositionen und Kammermusik für alle Instrumente.

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