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Mittwoch, 20. Februar 2019

Sopranistin stirbt im Alter von 89 Jahren

Pierette Alarie gestorben

Victoria, BC, . Die kanadische Sopranistin Pierette Alarie ist im Alter von 89 Jahren verstorben. Alarie, die auch ein erfolgreiches Duo mit ihrem Mann Léopold Simoneau bildete, hatte bereits 1970 die große Bühne verlassen.

Pierette Alarie wurde 1921 in Montréal als Tochter eines Chorleiters und einer Sopranistin geboren. Mit 14 Jahren war sie zum ersten Mal im Radio zu hören. Bevor sie ins Sopranfach wechselte und unter anderem bei Elisabeth Schumann am Curtis Institute of Music studierte, strebte Alarie zunächst eine Schausielausbildung an. Sie debütierte in Kanada 1938 in der Operette "Im weißen Rössl", ihr Debut an der Metropolitan Opera in New York folgte 1945 mit Verdis "Un ballo in maschera" unter der Leitung von Bruno Walter.

Mit Léopold Simoneau, den Alarie 1946 heiratete, war sie ab 1949 an der Opéra Comique de Paris und sang regelmäßig auf den Festivals von Aix-en-Provence, Salzburg, Glyndebourne und Edinburgh, sowie an den Opernhäusern von Wien, München und in Nordamerika. Seit 1970 lehrte Alarie an den Hochschulen von Montréal und Banff. 1982 gründete sie gemeinsam mit ihrem Mann die "Canada Opera Piccola" in Victoria, British Columbia. Pierette Alarie wurde 1959 mit dem Calixa-Lavallée Award ausgezeichnet, erhielt 1967 den kanadischen Verdienstorden, und wurde 1997 in den "Ordre national du Québec" aufgenommen.

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