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Dienstag, 19. März 2019

Professor der Stanford University für Musikgeschichtsschreibung ausgezeichnet

Glarean-Preis für Karol Berger

Bern, . Der Musikwissenschaftler Karol Berger wird mit dem Glarean-Preis 2011 der Schweizerischen Musikforschenden Gesellschaft (SMG) ausgezeichnet. Berger ist momentan Osgood Hooker Professor in Fine Arts am Department of Music der Stanford University. Gleichzeitig wurde der Jacques-Handschin-Nachwuchspreis an Giovanni Zanovello verliehen, der als Assistenzprofessor an der Indiana University (Bloomington) arbeitet.

Karol Berger wurde in Polen geboren und emigrierte 1968 in die USA. 1975 wurde er in Yale promoviert, seit 1982 unterrichtet er in Stanford. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im 18. und 19. Jahrhundert, sowie in der Musikästhetik und -theorie. Berger war bereits Fellow des National Endowment for the Humanities, der Alexander von Humboldt Foundation, der Rockefeller Foundation und des Stanford Humanities Center und erhielt für seine Schriften unter anderem den Otto Kinkeldey Award of the American Musicological Society (1988) sowie den Marjorie Weston Emerson Award of the Mozart Society of America (2008). Von 2005 bis 2006 war er Visiting Professor der Villa I Tatti, einem Zentrum der Harvard University für Renaissanceforschung. Berger ist Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften.

Der Glarean-Preis wird seit 2007 alle zwei Jahre verliehen und ist wie der Jacques-Handschin-Nachwuchspreis mit 10.000 Schweizer Franken dotiert. Der Preis finanziert sich aus einer testamentarischen Schenkung der Basler Musikhistorikerin Marta Walter (1896-1961), und wird für ein "herausragendes Oeuvre auf dem Gebiet der Musikgeschichtsschreibung" verliehen. Die bisherigen Preisträger waren Reinhard Strohm (2007) und Martin Staehelin (2009).

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