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Mittwoch, 21. November 2018

Musiktheoretiker im Alter von 88 Jahren gestorben

Christoph Hohlfeld verstorben

Hamburg, . Der Musiktheoretiker, Pädagoge und Komponist Christoph Hohlfeld ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Dies teilte seine Familie in Hamburg mit. Hohlfeld war an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg als Professor für Komposition und Musiktheorie tätig.

Hohlfeld wurde im Jahr 1922 in Pegau (Sachsen) geboren, war Mitglied des Leipziger Thomanerchores und lernte bei Karl Straube und Günther Ramin. Nach dem Krieg begann er an der Musikhochschule Leipzig sein Studium der Komposition und Theorie bei Wilhelm Weismann und Arnold Mats. Im Jahr 1960 berief ihn Wilhelm Maler nach Hamburg an die Hochschule für Musik und Theater, wo er fortan Komposition und Musiktheorie unterrichtete. Acht Jahre später wurde Hohlfeld zum Professor ernannt. Für seine musiktheoretische Forschung verlieh man ihm im Jahr 1992 die Ehrendoktorwürde der Musikwissenschaften.

Hohlfeld zählte seit Beginn seiner Lehrtätigkeit zu den prägenden Persönlichkeiten der Hamburger Musikhochschule. Er entwickelte den zu seiner Zeit neuartigen musiktheoretischen Ansatz, den er in einer dreiteiligen Schule musikalischen Denkens zusammenfasste: "Der Cantus-firmus-Satz bei Palestrina" (mit Reinhard Bahr), 1994; "Johann Sebastian Bach. Das Wohltemperierte Klavier 1722", 2000 und "Beethovens Weg", 2003.

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