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Samstag, 15. Dezember 2018

Preis für ihr Schubert-Internetprojekt

Deutsche Schubert-Gesellschaft zeichnet Peter Schöne und Boris Cepeda aus

Duisburg, . Der diesjährige Preis der Deutschen Schubert-Gesellschaft geht an den Bariton Peter Schöne sowie an den Pianisten Boris Cepeda. Die beiden Musiker wurden im Rahmen einer Feierstunde zum 20-jährigen Bestehen der Schubert-Gesellschaft im Duisburger Rathaus ausgezeichnet.

Gemeinsam realisieren Schöne und Cepeda ein Projekt: So wollen die Musiker aus Berlin und Erfurt alle 645 Lieder von Franz Schubert (1797-1828) aufnehmen und als Gesamtedition zum kostenlosen Hören ins Internet stellen. Damit wollen Schöne und Cepeda eigenen Angaben zufolge den Zugang zur Kunst Schuberts insbesondere für junge Menschen vereinfachen. Bislang präsentierten die beiden Musiker 112 Schubert-Lieder.

Peter Schöne wurde 1976 in Berlin geboren. Er studierte Gesang an der Universität Berlin. 2002 gab der Bariton sein Opern-Debüt an der Komischen Oper Berlin als Eddy in der Oper "Greek" von Mark-Anthony Turnage. Anschließend erhielt Schöne ein Engagement als Solist am Stadttheater Hagen und sang zeitgleich in Bonn und in Bielefeld. Im Jahr 2004 war Schöne erster Preisträger des Schubert-Wettbewerbs in Graz. Darüber hinaus ist er Träger des Schneider-Schott-Musikpreises der Stadt Mainz.

Boris Cepeda wurde 1974 im ecuadorianischen Quito geboren. Im Alter von vier Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht. Später studierte er Klavier an der Hochschule für Künste Bremen. Im Jahr 1999 war der Pianist Assistent der künstlerischen Leitung des Festivals Weidener Max-Reger-Tage. Darüber hinaus war Cepeda zwischen 2002 und 2007 Kulturattaché der Botschaft der Republik Ecuador in Berlin.

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