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Mittwoch, 20. Februar 2019

Auszeichnung für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Kunst

Maximiliansorden für Sir Peter Jonas und Zubin Mehta

München, . Sir Peter Jonas und Zubin Mehta sind am gestrigen Donnerstag für ihre Verdienste um die Bayerische Staatsoper und ihre "herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Kunst" mit dem Maximiliansorden geehrt worden. Die Auszeichnung wurde ihnen von Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) überreicht.

Sir Peter Jonas wurde 1946 in London geboren. Er studierte zunächst Englische Literatur an der University of Sussex und schwenkte nach seinem ersten akademischen Grad auf Oper und Musikgeschichte am Royal Northern College of Music in Manchester um. Später führte er seine Studien am Royal College of Music in London und an der Eastman School of Music im amerikanischen Rochester fort. In seiner beruflichen Laufbahn war Jonas unter anderem künstlerischer Betriebsdirektor des Chicago Symphony Orchestra und Generaldirektor der English National Opera. 1993 wurde er Staatsintendant der Bayerischen Staatsoper. Ein Amt, das er bis 2006 inne hatte. Von 2001 bis 2005 war Jonas als Nachfolger Götz Friedrichs Erster Vorsitzender der Deutschen Opernkonferenz, der Vertretung der Opernhäuser im Deutschen Bühnenverein.

Zubin Mehta wurde 1936 im indischen Bombay geboren. Im Alter von 16 Jahren dirigierte Mehta erstmals das Symphonieorchester von Bombay. Später begann er auf Wunsch seiner Eltern ein Medizinstudium am St. Xavier's College der University of Mumbai. In Wien studierte Mehta an der Wiener Musikakademie Klavier, Komposition und Kontrabass. Seine Dirigentenausbildung absolvierte Mehta bei Hans Swarowsky (1899-1975). Seine berufliche Laufbahn als Dirigent führte ihn unter anderem nach Liverpool, zum Orchestre Symphonique de Montréal, zum Israel Philharmonic Orchestra, als Generalmusikdirektor an die Bayerische Staatsoper sowie als Musikdirektor zum Los Angeles und dem New York Philharmonic Orchestra.

Der Bayerische Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst ist nur 100 lebenden Personen vorbehalten. Vorzugsweise werden deutsche Wissenschaftler und Künstler ausgezeichnet. 1853 wurde der Maximiliansorden vom Bayerischen König Maximilian II. gestiftet. Die Verleihung wurde nach Unterbrechung ab 1932 im Jahr 1981 durch den damaligen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauss (1915-1988) wieder eingeführt. Seitdem findet sie alle zwei Jahre statt.

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