> > > Deutscher Dirigentenpreis 2006 geht an Mihkel Kütson
Samstag, 18. September 2021

Este überzeugt mit Ravels „Daphnis et Chloé“

Deutscher Dirigentenpreis 2006 geht an Mihkel Kütson

Berlin, . Mikhel Kütson hat den Deutschen Dirigentenpreis 2006 gewonnen. Der 35-Jährige konnte sich im Finale in der Berliner Philharmonie mit seiner Interpretation von Ravels „Daphnis et Chloé“ gegen den Amerikaner Evan Christ sowie Hendrik Vestmann aus Estland durchsetzen. Kütson erhielt ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro, Vestmann und Krist wurden mit Sonderpreisen von je 10.000 Euro ausgezeichnet.

Mikhel Kütson stammt wie Hendrik Vestmann aus Estland. Der designierte Generalmusikdirektor des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters Flensburg studierte zunächst an der estnischen Akademie für Musik, ehe er zum Dirigierstudium an die Hochschule für Musik und Theater nach Hamburg wechselte. 1999 wurde Kütson zum Generalmusikdirektor des Theaters im estnischen Tartu berufen, wo er bis 2004 im Amt blieb. Seit 2002 ist Kütson erster Kapellmeister am Niedersächsischen Staatstheater Hannover. Seine Tätigkeit in Flensburg wird er 2007 aufnehmen.

Der Deutsche Dirigentenpreis wurde in diesem Jahr erstmals vergeben. Mit der Auszeichnung des Dirigentenforums des Deutschen Musikrates sollen junge Dirigenten in Deutschland gefördert werden. Schwerpunkt der Bewertung der Jury unter der Vorsitz von Sir Roger Norrington ist nicht nur der kurze Auftritt beim Wettbewerb, sondern die künstlerische Arbeit über einen Zeitraum von zwei Jahren.

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