> > > Hamburger Elbphilharmonie: Publikum buht Demonstranten aus
Samstag, 26. November 2022

Elbphiharmonie Hamburg, © Starwood Hotels & Resorts D-A-C-H

Elbphiharmonie Hamburg, © Starwood Hotels & Resorts D-A-C-H unter CC BY-SA 4.0

Aktivisten stören Konzert der Sächsischen Staatskapelle mit Julia Fischer und Togan Sokhiev

Hamburger Elbphilharmonie: Publikum buht Demonstranten aus

Hamburg, . Unmittelbar vor dem Beginn des gestrigen Konzert der Sächsischen Staatskapelle Dresden in der Hamburger Elbphilharmonie sind Demonstranten auf die Bühne gesprungen und haben sich an der Lehne des Dirigentenpultes festgeklebt. Christian Thielemann war im Vorfeld krankheitsbedingt durch Tugan Sokhiev ersetzt worden, der just in diesem Moment in der nur etwa halb gefüllten Elbphilharmonie gemeinsam mit Solistin Julia Fischer das Violinkonzert von Ludwig van Beethoven anstimmen wollte. Das Publikum tat derweil lautstark seinen Unmut mit Pfiffen und Buhrufen kund, die Parolen der beiden Protestler waren nicht zu vernehmen. Da die Rückenlehne des Dirigentenpultes abnehmbar ist, konnten die beiden festgeklebten jungen Leute darüber hinaus bereits nach wenigen Minuten unter dem Beifall des Publikums aus dem Saal entfernt werden. (Anm. der Redaktion: Eine Kritik zum gestrigen Konzert folgt im Laufe des heutigen Tages).

Die Hamburger Elbphilharmonie war in diesem Jahr schon einmal Ziel Aufmerksamkeit suchender Demonstranten. Diese waren über das Geländer der Aussichtsplattform Plaza geklettert und hatten sich mit Plakaten an die Außenfassade gehängt (klassik.com berichtete).

Die Hamburger Elbphilharmonie wurde im Januar 2017 eröffnet. Der große Konzertsaal bietet Platz für 2.100 Zuschauer, der kleine Saal hat 550 Plätze, das Kaistudio fasst 170 Besucher. Der Konzertsaal weist eine weinbergartige Anlage (ähnlich der Berliner Philharmonie) auf und ist mit einer sogenannten "Weißen Haut" ausgekleidet. Die sogenannten Plaza, die kostenlos zugängliche Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, wurde bislang von mehreren Millionen Menschen besucht. In das Gebäude von Jacques Herzog und Pierre de Meuron sind außerdem Eigentumswohnungen integriert.

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