> > > Berner Musikpreis für Mezzosopranistin Claude Eichenberger
Mittwoch, 30. November 2022

Claude Eichenberger, © Christian Kaufmann

Claude Eichenberger, © Christian Kaufmann

Mezzosopranistin erhält Preisgeld in Höhe von 15.000 Schweizer Franken

Berner Musikpreis für Mezzosopranistin Claude Eichenberger

Bern, . Die Mezzosopranistin Claude Eichenberger erhält in diesem Jahr den Musikpreis des Schweizer Kantons Bern. Neben Eichenberger erhalten auch der Schlagzeuger Rico Baumann, der Posaunist Philippe Krüttli und die Rapperin Steff la Cheffe die mit je 15.000 Schweizer Franken dotierte Auszeichnung. Der mit 3.000 Franken dotierte Nachwuchsförderpreis geht an Leoni Leoni.

Claude Eichenberger studierte Gesang bei Elisabeth Glauser an der Hochschule der Künste Bern. Nach ihrem Lehrdiplom im Jahr 2000 und dem Solistendiplom schloss sie ihr Studium mit Auszeichnung und dem Eduard-Tschumi-Preis ab. Ihre Opernausbildung vervollständigte sie am Internationalen Opernstudio Zürich. 2018 kehrte Eichenberger als Dozentin an die Hochschule der Künste Bern zurück. Derzeit ist sie festes Mitglied des Solistenensembles bei den Bühnen Bern, wo sie unter anderem die Titelpartie in Carmen, Ortrud in Lohengrin, Venus in Tannhäuser, die Baba in Menottis "The Medium", Octavian in Rosenkavalier, den Komponisten in Ariadne auf Naxos, Herodias in Strauss' Salome und Judith in Herzog Blaubarts Burg von Bartok gestaltete. Sie gastierte als Zweite Dame in Mozarts Zauberflöte an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, 2016 sang sie den Pagen in Salome an der Alten Oper Frankfurt. Mit der Partie der Brangäne in Tristan und Isolde debütierte Eichenberger 2019 an der Königlichen Oper Kopenhagen unter der Leitung von Lothar Koenigs, die Küsterin/Kostelnicka sang sie 2021 in Amsterdam an den Zaterdagmatinee unter der Leitung von Patrick Lange und neben Lise Davidsen in der Rolle der Jenufa. 2023 gibt sie mit der Venus in Tannhäuser ihr Debut an der Hamburgischen Staatsoper dem Dirigat von Kent Nagano. Ihr Konzertrepertoire umfasst u.a. alle grossen Messen, Passionen und Oratorien u. a. nimmt sie für die Bach Stiftung St. Gallen unter der Leitung von Rudolf Lutz mehrere Bachkantaten auf.

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