> > > Auszeichnung für Sopranistin Victoria Kunze
Donnerstag, 29. September 2022

Verleihung des Preises ans Sopranistin Victoria Kunze, © Kristin Niemann

Verleihung des Preises ans Sopranistin Victoria Kunze, © Kristin Niemann

Herzlieb-Kohut-Preis wurde zum 18. Mal verliehen

Auszeichnung für Sopranistin Victoria Kunze

Bremerhaven, . Für herausragende künstlerische Leistungen am Stadttheater Bremerhaven ist die Sopranistin Victoria Kunze mit dem Herzlieb-Kohut-Preis ausgezeichnet worden. Der Preis wurde zum 18. Mal verliehen.

Die seit der Spielzeit 2018/2019 am Stadttheater engagierte Sopranistin Victoria Kunze erhielt den Preis für ihre sängerische Ausdrucksmöglichkeit und spielerische Wandlungsfähigkeit. "Ob es ein Musical von Andrew Lloyd Webber ist, eine Puccini- oder Mozartoper, die klassische Operette von Emmerich Kálmán oder Bohuslav Martinus Mariechen von Nimwegen – die Sopranistin Victoria Kunze offenbart [...] das variable Spektrum ihres gesanglichen Könnens und ihre wandlungsfähigen musikalischen und darstellerischen Ausdrucksmöglichkeiten in verschiedenen Genres sowie in der Verkörperung unterschiedlichster Rollenprofile", so die Begründung der Jury.

Victoria Kunze ist gebürtige Bambergerin und begann ihr Studium an der Hochschule für Musik Saarbrücken in Gesang und Musiktheater bei Ruth Ziesak, Harfe bei Annette Jansen-Zacks sowie Elementare Musikpädagogik bei Michael Dartsch. Es folgte 2015 ein „Master Oper“-Studium an der Opernschule in Stuttgart bei Natalie Karl. Seit der Spielzeit 2018/19 ist Victoria Kunze festes Ensemblemitglied am Stadttheater Bremerhaven und verkörperte dort unter anderem Prinzessin Rosemarie aus „Die Herzogin von Chicago“, Papagena aus „Die Zauberflöte“ und die Titelpartie aus „Mariechen von Nimwegen“ von Bohuslav Martinû. 2014 und 2016 war Victoria Kunze Finalistin im Bundeswettbewerb Gesang in Berlin. 2015 war sie Preisträgerin im internationalen Wettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Sie erhielt ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes, ein Stipendium des Richard Wagner Verbandes und ein Stipendium der Hermann-Haake Stiftung.

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