> > > Countertenor Philippe Jaroussky mit Preis des Musikfestes Bremen ausgezeichnet
Donnerstag, 8. Dezember 2022

Philippe Jaroussky, © Nikolai Wolff

Philippe Jaroussky, © Nikolai Wolff

Auszeichnung ist undotiert

Countertenor Philippe Jaroussky mit Preis des Musikfestes Bremen ausgezeichnet

Bremen, . Der französische Countertenor Philippe Jaroussky (44) hat anlässlich seines Konzertes mit dem Gitarristen Thibaut Garcia im Konzerthaus „Die Glocke“ mit den Bremer Musikfest-Preis erhalten. In seiner Laudatio würdigte Musikfest-Intendant Thomas Albert das künstlerische Wirken Jarousskys, der seit seinem Musikfest-Debüt 2009 mit verschiedenen Programmen in wechselnden Besetzungen begeistert hatte. Die Auszeichnung ist eine handgegossene Orpheus-Bronze des Bremers Bildhauers Bernd Altenstein.

Philippe Jaroussky, geboren 1978 in Maisons-Laffitte bei Paris, studierte zunächst nach der Schule Violine, Klavier und Komposition an den Regionalkonservatorien von Versailles und Boulogne-Billancourt. Nach dreijähriger Gesangsausbildung feierte er mit gerade einmal Anfang Zwanzig seinen Durchbruch. Neben der kontinuierlichen Zusammenarbeit mit renommierten Alte-Musik-Ensembles wie Le Concert d’Astrée, L’Arpeggiata, I Barocchisti, Ensemble Matheus oder Europa Galante, realisiert Philippe Jaroussky seit 2002 vor allem auch mit dem von ihm mitbegründeten Ensemble Artaserse viele seiner Konzertprogramme und CD-Einspielungen. Im 2017 eröffneten Pariser Konzerthaus „La Seine Musicale“ im Stadtteil Boulogne-Billancourt widmet er sich mit der „Académie Musicale Philippe Jaroussky“ gezielt der musikalischen Förderung junger Menschen. Die Akademie ermöglicht Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien der Region einen kulturellen Zugang zur Musik und bietet jungen angehenden Musikern zwischen 18 und 25 Jahren Unterstützung und ergänzende Förderung zu ihrem Studium an einem Musikkonservatorium oder einer Hochschule.

Der Bremer Musikfest-Preis wird seit 1998 jährlich an Solisten, Ensembles, Orchester und Dirigenten vergeben, die durch ihr herausragendes künstlerisches Wirken in der internationalen Musikwelt eigenständige Akzente gesetzt haben. Preisträger vergangener Jahre waren unter anderem Nikolaus Harnoncourt, Sir Roger Norrington, Marc Minkowski, Anne Sofie von Otter, Hélène Grimaud, Janine Jansen, Rolando Villazón, Jérémie Rhorer, Teodor Currentzis und zuletzt Philippe Herreweghe.

Weiterführende Informationen:

Portrait Masaaki Suzuki
Portrait Philippe Herreweghe
Portrait Philippe Jaroussky

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