> > > Kurt-Hübner-Preis 2022 für Sopranistin Marysol Schalit
Mittwoch, 8. Februar 2023

Marysol Schalit, © Katja Strempel

Marysol Schalit, © Katja Strempel

Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert

Kurt-Hübner-Preis 2022 für Sopranistin Marysol Schalit

Bremen, . Der mit 5.000 Euro dotierte Kurt-Hübner-Preis der Bremer Theaterfreunde geht in diesem Jahr an die Sopranistin Marysol Schalit.

Marysol Schalit, geboren in Basel, ist seit der Spielzeit 2011/12 Ensemblemitglied am Theater Bremen und war dort unter anderem als Susanna in „Le nozze di Figaro“, Gilda in „Rigoletto“, Gretel in „Hänsel und Gretel“, in der Titelpartie von Hartmanns „Simplicius Simplicissimus“, Anne Trulove in „The Rake’s Progress“, in der Titelpartie von Händels „Alcina“ und zudem als Lulu in Bergs „Lulu“ zu erleben. Sie gastierte zudem am Teatro Arriaga in Bilbao, am Theater Osnabrück und an der Opéra de Nancy. Neben dem spartenübergreifenden John Lennon-Liederabend „Imagine“ war sie in dieser Spielzeit am Theater Bremen unter anderem in der Titelpartie von Janáceks „Das schlaue Füchslein“, als Pamina in „Die Zauberflöte“, Adina in „L’elisir d’amore“ und Nannetta in „Falstaff“ zu erleben. Für die Partien Gretel, Simplicius und Gilda wurde sie in der Spielzeit 2016/17 mit dem Bremer Publikumspreis „Silberner Roland“ ausgezeichnet.  Marysol Schalit ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe u.a. des internationalen Simandy Jozsef in Ungarn, des Migros-Kulturprozent Studienpreises, des Anneliese Rothenberger und des Internationalen Gesangswettbewerbs der Oper Schloss Hallwyl. Regelmäßig führen Marysol Schalit Konzerte nach ganz Europa, 2019 gab sie ihr Debüt in China.

Der Kurt-Hübner-Preis wird seit 1996 jährlich verliehen und soll Nachwuchstalente bei ihrer Karriere unterstützen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wurde zuletzt an die Schauspieler Nadine Geyersbach und Alexander Swoboda (2016), an die Jungen Akteure (2017), an den Chor des Theater Bremen (2018), an den Schauspieler Simon Zigah (2019) und zuletzt an Regisseurin Alize Zandwijk (2020) verliehen. Benannt ist der Preis nach Kurt Hübner, der von 1962 bis 1973 Generalintendant am Theater Bremen war.

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