> > > Zwei Streichquartette gewinnen den Lenzewski-Stiftungspreis
Samstag, 25. Juni 2022

Preisgeld in Höhe von 1.600 Euro

Zwei Streichquartette gewinnen den Lenzewski-Stiftungspreis

Frankfurt, . Der Ina- und Gustav Lenzewski-Stiftungspreis für Kammermusik 2022 geht zu gleichen Teilen an das Enoia Quartett mit Esther Frey und Cord Koss (Violine), Stefanie Tran Thu (Viola) und Janis Marquard (Violoncello) und an das Raron Quartett mit Hans Henning Ernst und Kieko Miura (Violine), Iria Fernandez Silva (Viola) und Joachim Jamaer (Violoncello). In diesem Jahr betrug das Preisgeld 1.600 Euro.

Der Preis war in diesem Jahr ausgeschrieben für Ensembles der Streicherkammermusik: Es konnten sich Streichtrios sowie Streichquartette bewerben und ebensolche mit Partner auf anderen Instrumenten. Sechs Ensembles mit insgesamt 25 Teilnehmern stellten sich dem im vergangenen Jahr neu aufgelegten Wettbewerb: vier Streichquartette, ein Oboenquartett und ein Saxofonquintett. Der Jury gehörten an: Lucas Fels, Jan Ickert, Angelika Merkle, Hansjacob Staemmler, Noemie Zipperling und Ingrid Zur.

Der Geiger Gustav Lenzewski (1896-1988) war als Solist, Quartett-Primarius und Konzertmeister ein engagierter Interpret der musikalischen Moderne. Er unterrichtete an der damaligen "Staatlichen Hochschule für Musik Frankfurt am Main" Kammermusik und war Leiter des 1960 gegründeten "Studios für Neue Musik". Von 1954 bis 1958 war er Mitglied des Hochschuldirektoriums.

Die aus seinem Nachlass gebildete Lenzewski-Stiftung wurde 2016 in die neu gegründete Stiftung für die HfMDK überführt. Damit will die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) an den Stifter Gustav Lenzewski erinnern. Zudem trägt der hausinterne, jährlich zu vergebende Preis dazu bei, die Ausbildungsbedingungen in der Kammermusik attraktiver zu gestalten.

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