> > > Preis des Musikfestes Bremen für Countertenor Philippe Jaroussky
Samstag, 25. Juni 2022

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Countertenor Philippe Jaroussky, © Simon Fowler

Countertenor Philippe Jaroussky, © Simon Fowler

Auszeichnung ist undotiert

Preis des Musikfestes Bremen für Countertenor Philippe Jaroussky

Bremen, . Der französische Countertenor Philippe Jaroussky erhält den Musikfest-Preis Bremen 2022. Jaroussky hatte sein Bremen-Debüt 2009 mit geistlichen Arien aus dem italienischen Barock gegeben. Seitdem hat der Franzose mit verschiedenen Programmen in wechselnden Besetzungen in sieben weiteren Festival-Auftritten mit Gesängen von Claudio Monteverdi über Giovanni Battista Pergolesi und Georg Friedrich Händel bis zu Juliette Gréco begeistert. Im diesjährigen Festival wird Jaroussky Ende August vom französisch-spanischen Gitarristen Thibaut Garcia in einem Recital begleitet.

Philippe Jaroussky, geboren 1978 in Maisons-Laffitte bei Paris, studierte zunächst nach der Schule Violine, Klavier und Komposition an den Regionalkonservatorien von Versailles und Boulogne-Billancourt. Nach dreijähriger Gesangsausbildung feierte er mit gerade einmal Anfang Zwanzig seinen Durchbruch. Neben der kontinuierlichen Zusammenarbeit mit renommierten Alte-Musik-Ensembles wie Le Concert d’Astrée, L’Arpeggiata, I Barocchisti, Ensemble Matheus oder Europa Galante, realisiert Philippe Jaroussky seit 2002 vor allem auch mit dem von ihm mitbegründeten Ensemble Artaserse viele seiner Konzertprogramme und CD-Einspielungen. Im 2017 eröffneten Pariser Konzerthaus „La Seine Musicale“ im Stadtteil Boulogne-Billancourt widmet er sich mit der „Académie Musicale Philippe Jaroussky“ gezielt der musikalischen Förderung junger Menschen. Die Akademie ermöglicht Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien der Region einen kulturellen Zugang zur Musik und bietet jungen angehenden Musikern zwischen 18 und 25 Jahren Unterstützung und ergänzende Förderung zu ihrem Studium an einem Musikkonservatorium oder einer Hochschule.

Der Bremer Musikfest-Preis wird seit 1998 jährlich an Solisten, Ensembles, Orchester und Dirigenten vergeben, die durch ihr herausragendes künstlerisches Wirken in der internationalen Musikwelt eigenständige Akzente gesetzt haben. Preisträger vergangener Jahre waren unter anderem Nikolaus Harnoncourt, Sir Roger Norrington, Marc Minkowski, Anne Sofie von Otter, Hélène Grimaud, Janine Jansen, Rolando Villazón, Jérémie Rhorer, Teodor Currentzis und zuletzt Philippe Herreweghe.

Weiterführende Informationen:

Portrait Masaaki Suzuki
Portrait Philippe Herreweghe
Portrait Philippe Jaroussky

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