> > > Veranstaltungsbranche fordert Ende aller Corona-Auflagen
Samstag, 21. Mai 2022

Zuschauer sollen selbst über Infektionsrisiko entscheiden

Veranstaltungsbranche fordert Ende aller Corona-Auflagen

Berlin, . Die Veranstaltungsbranche hat vor der in dieser Woche anstehenden Bund-Länder-Konferenz das Ende aller Pandemie-Auflagen gefordert. Jens Michow vom Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft wünschte sich eine "sofortige und vollständige Öffnung". In Zukunft sollte das Konzertpublikum eigenverantwortlich über das Risiko eines Veranstaltungsbesuchs entscheiden. Die Überprüfung von Impfnachweisen, die Kapazitätsbeschränkungen sowie die Maskenpflicht sollten entfallen.

Zuschauer könnten dann selbst die Möglichkeit einer Infektion abwägen, während Veranstalter wieder eine Perspektive hätten. Michow zufolge werde  bereits jetzt für den Herbst geplant, der Vorlauf sei sowohl für die Branche als auch für das Publikum wichtig. "Wir sehen ja, dass dem Gesundheitssystem derzeit keine Überlastung droht", so Michow. Deshalb sei es vertretbar, die Auflagen aufzuheben. Seiner Ansicht schloss sich auch der Verband der deutschen Messewirtschaft an.

Der Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft wurde 1985 als Interessenverband Deutscher Künstlervermittler gegründet. Später weiteten sich die Tätigkeiten auf Konzertveranstalter aus, 2010 folgte die Umbenennung zum heutigen Namen. Unter anderem werden Öffentlichekits- und Lobbyarbeit übernommen, über rechtliche Entwicklungen aufgeklärt oder Jobs vermittelt, ferner wurde ein Gesamtvertrag mit der GEMA geschlossen, der Einführung des Lehrberufs Veranstaltungskaufmann eingeführt sowie über Studien und die Ausrichtung des Fachkongress Musik als Wirtschaft über die Branche informiert. Der Sitz des Vereins ist in Hamburg, Präsident ist Jens Michow.

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