> > > Bayerischer Kunstförderpreis für Sopranistin Andromahi Raptis
Sonntag, 23. Januar 2022

Andromahi Raptis, © Ludwig Olah

Andromahi Raptis, © Ludwig Olah

Auszeichnung ist mit 6.000 Euro dotiert

Bayerischer Kunstförderpreis für Sopranistin Andromahi Raptis

München, . Die griechisch-kanadische Sopranistin Andromahi Raptis ist mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet worden. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst würdigte die Sängerin aus dem Ensemble des Staatstheater Nürnberg in der Sparte Darstellende Kunst. Die Jury begründete ihre Auswahl mit Raptis' "flexible[r] und strahlende[r] Stimme als auch mit ihrer ausdrucksstarken Darstellungskunst". Auch ihr Engagement für digitale Theaterprojekte während der pandemiebedingten Schließung wurde hervorgehoben. Neben Raptis wurden 16 weitere Künstler und Ensembles geehrt. Alle Preise für Einzelkünstler sind mit 6.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung fand virtuell statt.

Andromahi Raptis wurde 1991 geboren. Erste musikalische Ausbildung erhielt sie in einem Chor sowie mit Geigen- und Klarinettenunterricht. Sie studierte Gesang an der University of Toronto, Konzertgesang an der Hochschule für Musik und Theater München sowie Musiktheater/Oper an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. 2016 war sie Mitglied des Opernstudios der Opéra National de Lyon, ferner trat sie am Gärtnerplatztheater München, an der Oper Halle, an der Komischen Oper Berlin und an der Staatsoper Hamburg auf. Seit 2018 ist sie Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg. 2019 belegte sie beim Hilde-Zadek-Gesangswettbewerb den zweiten Platz.

Jedes Jahr verleiht der Freistaat bis zu 16 Kunstförderpreise in den vier Sparten "Musik und Tanz", "Bildende Kunst", "Darstellende Kunst" sowie "Literatur". Die ausgezeichneten Künstler und Ensembles werden von einem 12-köpfigen Fachgremium vorgeschlagen. Die Preisträger verfügen als Nachwuchskünstler über eine abgeschlossene Ausbildung und zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Begabung aus, die sie bereits unter Beweis stellen konnten. Die Preise für Einzelkünstler sind mit je 6.000 Euro dotiert, für Ensembles mit 10.000 Euro.

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