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Sonntag, 23. Januar 2022

Komponist Michael Künstle, © SWR / privat

Komponist Michael Künstle, © SWR / privat

Filmmusikpreis für Komponist Michael Künstle

Filmmusikpreis für Komponist Michael Künstle

Baden-Baden, . Michael Künstle aus Basel wird mit dem Rolf-Hans Müller Preis für Filmmusik 2021 ausgezeichnet. Er erhält die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung für seine Komposition zu „Jagdzeit“. Die Fachjury lobte die „sehr eigene und besondere Instrumentierung, die ausgefallene akustische Instrumente geschickt mit Elektronik kombiniert, sowie teilweise Klangquellen aus dem Film miteinbindet, ohne dabei von diesem abzulenken.“

Michael Künstle studierte Komposition an der Zürcher Hochschule der Künste. Mit 21 Jahren gewann Künstle den „Golden Eye Award“ für die Beste Filmmusik am 1. Internationalen Filmmusik-Wettbewerb des Zürich Film Festival. Künstle hat seitdem an über 20 Filmproduktionen mitgewirkt und für renommierte Ensembles wie das Tonhalle Orchester Zürich und das Trio Eclipse komponiert. Seine Werke wurden in der Schweiz, in Italien, Luxembourg, Frankreich, Polen, Österreich und Deutschland aufgeführt. Charakteristisch für den heute in Basel lebenden Komponisten ist die Verbindung von Filmmusik mit zeitgenössischer Musik, sein musikalischer Farbenreichtum und die rhythmische Spielfreudigkeit.

Mit dem Rolf-Hans Müller Preis für Filmmusik werden seit 1992 alle zwei Jahre Komponisten für ihre Filmmusiken geehrt. Gestiftet wird der vom öffentlich-rechtlichen Sender Südwestrundfunk ausgerichtete Preis von der Rolf-Hans Müller Stiftung Baden-Baden und der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg. Rolf-Hans Müller war als Dirigent, Komponist und Arrangeur dem früheren SWF (heute SWR) jahrelang eng verbunden. Bisherige Preisträger waren Richard Ruzicka, Julian Maas und Christoph Kaiser, Martina Eisenreich, Daniel Sus, Rainer Bartesch, Natalia Dittrich, Marco Hertenstein, Karim Sebastian Elias, Florian Appl, Johannes Kobilke, Jörg Lemberg, Ralf Wienrich, Frank Loef und Nikolaus Glowna.

In diesem Jahr setzte sich die Jury zusammen aus Richard Ruzicka (Gewinner des Rolf-Hans Müller Preises 2018), Robert Gehring, Dr. Peter Moormann, Prof. Jürgen Christ, Bernd Künzig und Harald Letfuß.

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