> > > Theater Kiel freut sich über Finanzspritze
Sonntag, 5. Dezember 2021

Theater Kiel mit Anbau, © Olaf Struck

Theater Kiel mit Anbau, © Olaf Struck

Land Schleswig-Holstein unterstützt Umbau der Werkstätten mit 7 Millionen Euro

Theater Kiel freut sich über Finanzspritze

Kiel, . Das Theater Kiel erhält von der schleswig-holsteinischen Landesregierung Geld. In der sogenannten Nachschiebeliste zum Haushalt 2022 sind bis zu sieben Millionen Euro für das Haus vorgesehen, die in den kommenden Jahren bereitgestellt werden sollen. Mit der Nachschiebeliste werde die Grundlage für die Sanierung des Theaters Kiel gelegt, so Finanzministerin Monika Heinold (Bündnis 90/Die Grünen). Die Mittel sollen in den Bau eines Werkzentrums fließen. Dadurch sollen Schlosserei, Tischlerei, Malsaal, Theaterplastik, Polsterei sowie Fundus künftig an einem zentralen Ort untergebracht sein. Noch sind die Werkstätten im Anbau des Opernhauses zu finden, Herrenfundus und Ausstattungsatelier befinden sich an anderen Orten im Stadtgebiet.

"Das ist ein Meilenstein in der Finanzierung dieses Großprojekts, an dem wir bereits seit der Jahrtausendwende arbeiten", sagte der kaufmännische Direktor Roland Schneider zum Kabinettsbeschluss. Die sieben Millionen Euro vom Land decken den Angaben zufolge etwa ein Drittel der Kosten. "Durch die Zentralisierung unserer Werkstätten werden hier im Opernhaus Räume frei, die wir in Zukunft endlich zu dringenden Probebühnen umgestalten können", so Generalintendant Daniel Karasek weiter. Der Anbau soll dann zum Probenzentrum für alle Sparten werden, was künstlerische Prozesse erleichtere.

Das Theater Kiel ist ein Fünfspartentheater mit drei verschiedenen Häusern. Es besteht seit 1908/1909 und wird heutzutage sowohl von der Stadt als auch vom Land Schleswig-Holstein getragen und finanziert. Die größte Spielstätte des Theaters Kiel ist das Opernhaus mit Platz für 840 Personen, das Schauspielhaus bietet 410 Zuschauern Platz, im Theater am Werftpark gibt es 100 Sitzplätze. Generalintendant ist Daniel Karasek, als Generalmusikdirektor arbeitet Benjamin Reiners.

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