> > > Erster Hindemith Violawettbewerb in München beendet
Sonntag, 5. Dezember 2021

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Die Preisträger des Hindemith-Violawettbewerbs 2021, © Severin Vogl

Die Preisträger des Hindemith-Violawettbewerbs 2021, © Severin Vogl

Erster Preis geht an Japanerin Emiko Yuasa

Erster Hindemith Violawettbewerb in München beendet

München, . Der Hindemith Violawettbewerb hat die Gewinner seiner ersten Ausgabe bekannt gegeben. Der erste Preis ging an die Japanerin Emiko Yuasa, die außerdem den Publikumspreis erhielt. Den zweiten Preis gewann der Norweger Njord Karason Fossnes, Dritte wurde Carla Usberti aus Deutschland. Ein Sonderpreis ging an die Ukrainerin Alona Khelvna. Während der Finalrunden des Wettbewerbs waren die Teilnehmer gemeinsam mit dem HSO München, Klarinettist Martin Spangenberg und Pianistin Angelika Merkle aufgetreten. Der Wettbewerb fand an der Hochschule für Musik und Theater München statt. Insgesamt hatten am Finale 18 Musiker teilgenommen. Die Jury des Wettbewerbs bestand aus Atar Arad, Hariolf Schlichtig, Naoko Shimizu, Lars Anders Tomter und Danusha Waskiewicz.

Emiko Yuasa stammt aus Japan. Sie studierte bei Yumino Toyoda Violine und bei Ryo Sasaki Viola an der Toho-Gakuen-Hochschule für Musik in Tokio. 2018 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater München und lernt in der Violaklasse von Hariolf Schlichtig. Ferner besuchte sie Meisterkurse bei Antoine Tamestit, Lawrence Power, Lars Anders Tomter, Veit Hertenstein, Eberhard Feltz, William Coleman und Nobuko Imai. In der Vergangenheit erspielte sie sich bereits Preise bei internationalen Wettbewerben. Sie wird von Yehudi Menuhin Live Music Now gefördert.

Der Hindemith Violawettbewerb fand erstmals 2021 statt und ging aus dem alle drei Jahre stattfindenden Hindemith-Wettbewerb der Viola-Stiftung Walter Witte hervor. Abgehalten wurde er an der Hochschule für Musik und Theater München, mitorganisiert von der Viola-Stiftung Walter Witte und dem Hindemith Institut Frankfurt. Gespielt werden Werke des 20. und 21. Jahrhunderts, um so neue Musik zu entdecken, die Wurzeln jedoch nicht zu vernachlässigen. Die Preise betragen insgesamt 11.000 Euro.

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