> > > Wien: 2G-Regel für Staatsoper, Musikverein und Konzerthaus
Sonntag, 24. Oktober 2021

Wiener Staatsoper, © Michael Poehn

Wiener Staatsoper, © Michael Poehn

Bundestheater stehen hinter Regelverschärfung

Wien: 2G-Regel für Staatsoper, Musikverein und Konzerthaus

Wien, . In Wien gelten für Großveranstaltungen ab 500 Besuchern coronabedingt bald neue Regeln. Unerheblich ist dabei, ob die Zusammenkunft im Freien oder in geschlossenen Räumen stattfindet und ob es feste Sitzplätze gibt. Ab Oktober soll umfassend nach dem sogenannten "2G"-Prinzip vorgegangen werden, sodass nur noch geimpfte oder genesene Personen Zutritt zu kulturellen Institutionen haben. Personen mit negativen Tests sind dann nicht mehr zugelassen, die Ausnahme sind Kinder unter 12 Jahren. Ziel der Verschärfung ist es, die Impfkampagne zu stärken und die geltenden Regeln übersichtlicher zu machen, so Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ). Bundestheater-Chef Christian Kircher befürwortete die Regelung: "Sie ist streng, aber notwendig, um den Spielbetrieb über den Winter aufrechterhalten zu können." Er gehe davon aus, dass 90 Prozent des Publikums ohnehin geimpft sei.

Die Wiener Staatsoper wurde am 25. Mai 1869 in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth eröffnet. Unter den ersten Direktoren waren Franz von Dingelstedt, Johann Herbeck, Franz Jauner und Wilhelm Jahn. Einen ersten Höhepunkt erlebte die Wiener Oper unter dem Direktor Gustav Mahler, der das veraltete Aufführungssystem erneuerte, Präzision und Ensemblegeist stärkte und auch bildende Künstler für die neue Bühnenästhetik heranzog. Am 12. März 1945 wurde das Haus am Ring durch Bombentreffer weitgehend zerstört, doch bereits am 1. Mai 1945 wurden die Vorstellungen in der Volksoper und dem Theater an der Wien fortgesetzt. Die Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper fand mit neuem Zuschauerraum und modernisierter Technik am 5. November 1955 statt. Heute gilt die Wiener Staatsoper als eines der bekanntesten Opernhäuser der Welt. Direktor ist Bogdan Roscic.

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