> > > Oboist Gioele Coco gewinnt Düsseldorfer Aeolus-Wettbewerb
Sonntag, 24. Oktober 2021

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Der Gewinner Gioele Coco, © Susanne Diesner

Der Gewinner Gioele Coco, © Susanne Diesner

Erster Preis ist mit 20.000 Euro dotiert

Oboist Gioele Coco gewinnt Düsseldorfer Aeolus-Wettbewerb

Düsseldorf, . Der italienische Oboist Gioele Coco hat die diesjährige Ausgabe des Aeolus-Wettbewerbs gewonnen. Der erste Preis des Bläserwettbewerbes ist mit 20.000 Euro dotiert. Der zweite Preis (15.000 Euro) und der Publiskumspreis gingen an den rumänischen Fagottisten Traian Sturza. Flötistin Anna Komarova aus Russland wurde mit dem dritten Preis, dotiert mit 10.000 Euro prämiert. Der mit 7.000 Euro dotierte Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werks ging an den italienischen Flötisten Tommaso Pratola. Erstmals wurden in diesem Jahr auch ein vierter, fünfter und sechster Preis vergeben.

Nachdem der Wettbewerb 2020 nicht stattfinden konnte, hatte in diesem Jahr eine Rekordzahl an Kandidaten teilgenommen. 2021 gab es 320 Bewerbungen aus 42 Ländern, davon 112 für Fagott, 109 für Flöte und 99 für Oboe. Die erste Runde wurde noch mit Videoaufnahmen abgehalten, danach wurde auf Präsenz gesetzt.

Gioele Coco wurde 1993 in Sizilien geboren. Er studierte in Catania und Lugano bei Angelo Palmeri und Fabien Thouand. Danach ging er ans Conservatoire national supérieur de musique et de danse nach Lyon. Während und nach dem Studium war er in unterschiedlichen Orchestern tätig, zuletzt als Solo-Oboist im Orchester des Teatro Carlo Felice de Genova.

Der Aeolus Bläserwettbewerb findet seit 2006 jährlich in Düsseldorf statt, Austragungsort ist die Robert Schumann Hochschule. Veranstalter ist die Sieghardt Rometsch Stiftung, die sich der Förderung hochbegabter Musiker verpflichtet hat. Teilnahmeberechtigt sind Bläser bis zum Alter von 28 Jahren. Der Internationale Aeolus Wettbewerb ist Mitglied in der World Federation of International Music Competitions. Die Jury bestand 2021 aus Marc Tardue, Jean-Louis Capezalli, Christian Wetzel, Dag Jensen, Gabor Meszaros, Andrea Lieberknecht, Ulla Miilmann und Raimund Wippermann.

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