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Sonntag, 24. Oktober 2021

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Trio Hannari, © Privat

Trio Hannari, © Privat

Erster Preis im Fach Klaviertrio und Violine ist jeweils mit 4.000 Euro dotiert

Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2021

Berlin, . Der Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb hat seine Gewinner für 2021 bekannt gegeben. Das Trio Hannari aus Frankfurt erspielte sich den mit 4.000 Euro dotierten ersten Preis im Fach Klaviertrio. Neben dem Geld erhalten die drei Musikerinnen einen Medienpreis sowie die Auftrittsmöglichkeit bei einem Anschlusskonzert. Der zweite Preis, dotiert mit 2.500 Euro, ging an das Münchner Yugen Trio. Der mit 1.500 Euro dotierte dritte Preis ging an das Trio E. T. A. aus Hamburg. Diese wurden zusätzlich mit dem Preis der Freunde Junger Musiker Deutschland ausgezeichnet, welcher mit 6.000 Euro dotiert ist. Außerdem wurde noch ein Sonderpreis in Höhe von 1.500 Euro für die beste Interpretation des Auftragswerks an das Orelon Trio aus Berlin verliehen. Insgesamt hatten sich 16 Ensembles beim Wettbewerb beworben, sieben kamen ins Finale.

Neben der Kategorie Klaviertrio wurde der Wettbewerb außerdem im Fach Violine abgehalten. Hier konnte Claire Wells von der Hochschule für Musik und Tanz Köln den Wettbewerb für sich entscheiden. Ihr Preis ist ebenfalls mit 4.000 Euro dotiert. Außerdem erhielt sie den Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerks. Den mit 2.500 Euro dotierten zweiten Preis gewann Gina Keiko Friesicke von der Hochschule für Musik Detmold. Der dritte Preis, dotiert mit 1.500 Euro, ging an Tassilo Probst von der Hochschule für Musik und Theater München.

Das Trio Hannari besteht aus Hanna Ponkala-Nitsch aus Finnland, Larissa Nagel aus Deutschland und Rie Kibayashi aus Japan. Die drei Musikerinnen studieren zusammen an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt bei Angelika Merkle und Tim Vogler. Das Trio Hannari gründeten sie 2020, nachdem sie davor jeweils einzeln bei Wettbewerben und auch als Kammermusikerinnen Erfolg hatten. Gemeinsam spielten sie aufgrund der Pandemie bisher vor allem Onlinekonzerte, ihr richtiges Konzertdebüt gaben sie im Februar 2021 in Frankfurt. Das Trio ist Träger des Ina- und Gustav Lenzewski Stiftungspreises.

Claire Wells wurde 2001 in Fremont in Kalifornien geboren. Sie begann im Alter von drei Jahren Geige zu spielen und lernte unter anderem bei Jan Sloman, Bian Lewis und an der Yehudi Menuhin School in England. Inzwischen studiert sie in Köln. Sie gewann Preise bei der Mirecourt International Violin Competition, der DSO Lynn Harrell Concerto Competition, der Vernell Gregg Young Artists Competition und der Young Soloists Competition der Oregon Mozart Players. Außer bei Wettbewerben tritt sie auch als Solistin auf. So spielte sie unter anderem mit dem Dallas Symphony Orchestra, dem Plano Symphony Orchestra und dem Orquesta Filarmónica de Jalisco.

Der Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb hat seinen Ursprung im Felix Mendelssohn Bartholdy-Wettbewerb, der 1878 als Stipendium "zur Ausbildung befähigter und strebsamer Musiker" initiiert wurde. 2013 wurde der Wettbewerb mit dem Wettbewerb der deutschen Musikhochschulen zusammengelegt und fortan unter dem Namen "Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb" ausgetragen. Veranstaltet wird der Wettbewerb von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen und der Universität der Künste Berlin. Schirmherr ist Andris Nelsons, Gewandhauskapellmeister in Leipzig.

Weiterführende Informationen:

Portrait Felix Mendelssohn Bartholdy

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