> > > Komponist Giacomo Meyerbeer erhält eigene Gesellschaft
Montag, 3. Oktober 2022

Komponist Giacomo Meyerbeer (1791-1864), © Pierre Petit

Komponist Giacomo Meyerbeer (1791-1864), © Pierre Petit

Gründer wollen Werk des Komponisten wieder in Erinnerung rufen

Komponist Giacomo Meyerbeer erhält eigene Gesellschaft

Berlin, . Fast 160 Jahre nach seinem Tod wird im Andenken an den Komponisten Giacomo Meyerbeer (1791-1864) eine ihm gewidmete Gesellschaft ins Leben gerufen. Die Organisation will seine Werke wieder in Erinnerung bringen und für die großen Bühnen wiederentdecken, da sie durch antijüdische Anfeindungen zur Zeit Richard Wagners und später der Nationalsozialisten verdrängt wurden. Meyerbeer schrieb unter anderem Grand-Opéra-Werke wie "Die Hugenotten" und "Der Prophet". Noch befindet sich der Verein in der Gründungsphase, Schirmherr wird der Intendant der Deutschen Oper Berlin, Dietmar Schwarz. Der Gründungsfestakt ist anlässlich Meyerbeers 230. Geburtstagsfür Anfang September an der Deutschen Oper geplant.

Giacomo Meyerbeer gilt als einer der erfolgreichsten Opernkomponisten des 19. Jahrhunderts und Meister der französischen Grand operá. Er wurde 1791 in Berlin unter dem bürgerlichen Namen Jakob Liebmann Meyer Beer geboren und stammte aus einer Unternehmerfamilie. Er erhielt eine pianistische Ausbildung und studierte Komposition bei Carl Friedrich Zelter. Sein Durchbruch gelang ihm 1831 mit der Uraufführung der Oper "Robert der Teufel" in Paris. 1842 wurde Meyerbeer vom König von Preußen zum Generalmusikdirektor ernannt. Er starb 1864 in Paris.

Weiterführende Informationen:

Portrait Giacomo Meyerbeer

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