> > > Hochwasser: GEMA will betroffene Betriebe entlasten
Samstag, 10. Dezember 2022

GEMA, © GEMA

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Zahlungsaufschübe, außervertragliche Kündigungen und Preisnachlässe für betroffene Kunden

Hochwasser: GEMA will betroffene Betriebe entlasten

Berlin, . Die Verwertungsgesellschaft GEMA hat als Hilfsmaßnahme für Betriebe in den von Hochwasser betroffenen Gebieten einige Kulanzregelungen eingeführt. Damit sind nun Zahlungsaufschübe bis Ende Oktober möglich. Wer diese nutzen will, muss lediglich eine schriftliche Meldung an die GEMA senden, weitere Nachweise werden nicht gefordert. Außerdem erlaubt die GEMA für Betriebe, die innerhalb der Vertragslaufzeit nicht wieder öffnen können, auch außervertraglich Kündigungen. Veranstaltungen, die aufgrund des Hochwassers ausfallen müssen, werden storniert, bereits dafür getätigte Zahlungen werden zurückerstattet. Für Benefizveranstaltungen sollen dagegen lediglich Preisnachlässe in Höhe von zehn Prozent möglich sein. Dies gelte auch nur, solange alle Einnahmen dem Aufbau der betroffenen Regionen zugutekommen. Außerdem müssen Veranstalter dafür Belege über Spenden, Ausgaben und Einnahmen vorlegen.

Die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) ist die größte Verwertungsgesellschaft in Deutschland, die die Interessen von Komponisten und Textdichtern vertritt. Für die Aufführung von urheberrechtlich geschützten Werken müssen von den jeweiligen Veranstaltern Gebühren gezahlt werden. Nach Abzug ihrer Verwaltungskosten werden diese anschließend mittels eines komplexen Verteilerschlüssels an die Mitglieder der GEMA ausgeschüttet. Urheberrechtsschutz für Komponisten besteht in Deutschland seit 1901, die GEMA existiert seit 1903.

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