> > > Bregenzer Festspielhaus soll saniert werden
Sonntag, 1. August 2021

Festspielhaus Bregenz mit Seebühne, © MatzeTrier

Festspielhaus Bregenz mit Seebühne, © MatzeTrier unter CC BY-SA 3.0

Voraussichtliche Kosten in Höhe von 60 Millionen Euro

Bregenzer Festspielhaus soll saniert werden

Bregenz, . Die Bregenzer Stadtvertretung hat die Sanierung des Festspielhauses beschlossen. Vor allem die bühnen- und haustechnische Infrastruktur soll erneuert werden, außerdem ist ein Zubau zur Werkstattbühne sowie ein neues Heizungs- und Energiekonzept geplant. Auch die Außentribüne, die Seebühne und die Fassaden der Gebäude sollen renoviert werden. Die Arbeiten sollen bis 2024 dauern und 60,5 Millionen Euro kosten. 5,5 Millionen Euro sollen die Bregenzer Festspiele selbst übernehmen, den Rest trägt zu 40 Prozent der Bund, zu 35 Prozent das Land und zu 25 Prozent die Stadt. Die Verträge sollen in der kommenden Woche von Bundeskanzler Sebastian Kurz und Landeshauptmann Markus Wallner (beide ÖVP) sowie Bürgermeister Michael Ritsch (SPÖ) unterschrieben werden. Bei der Sanierung handelt es sich um den dritten großen Umbau auf dem Gelände in den letzten 30 Jahren.

Das Festspielhaus Bregenz entstand 1980, bis 1997 wurde es um die Werkstattbühne erweitert, 2006 folgte neben einer Sanierung eine erneute Vergrößerung. Außer als Spielort der Bregenzer Festspiele fungiert das Festspielhaus als Austragungsort von Tagungen, Kongressen und anderen Veranstaltungen. Betrieben wird es von der Kongresskultur Bregenz GmbH, einer Tochtergesellschaft der Landeshauptstadt Bregenz.

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