> > > Entscheidung zur Staatsoper Stuttgart fällt Ende Juli
Donnerstag, 17. Juni 2021

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Staatsoper Stuttgart, © Matthias Baus

Staatsoper Stuttgart, © Matthias Baus

Beschluss über Sanierung und Erweiterung durch Gemeinderat steht bevor

Entscheidung zur Staatsoper Stuttgart fällt Ende Juli

Stuttgart, . Voraussichtlich im Juli fällt die Entscheidung über die Zukunft der Stuttgarter Staatstheater. Medienberichten zufolge soll Ende des kommenden Monats in der letzten Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause die Sanierung und Erweiterung des Hauses beschlossen werden, danach könnte dann mit  konkreten Planungen begonnen werden. Bisher waren unter anderem der Einbau einer Kreuzbühne, der Abriss und Neubau des Kulissengebäudes und die Errichtung einer Interimsspielstätte bei den Wagenhallen diskutiert worden. Die Arbeiten könnten in zwei bis drei Jahren beginnen und würden dann fünf bis sieben Jahre dauern. Die Kosten werden vom Finanzministerium auf mehr als eine Milliarde Euro geschätzt, Stadt und Land teilen sich die Kosten als Träger gleichwertig.

Das Opernhaus Stuttgart wurde 1912 nach Max Littmann fertiggestellt. Die von Littmann konzipierte und entworfene Theater-Doppelhausanlage mit Großem Haus, Kleinem Haus sowie den die beide Spielstätten verbindenden Funktionstrakten für Werkstätten, Technik, Verwaltung und Gastronomie machen das Haus zum größten Dreisparten-Theater der Welt. Eine Modernisierung wurde 1956 durch den Architekten Paul Stohrer vorgenommen.1983/84 wurden diese Eingriffe in den Zuschauerraum und die Foyers rückgängig gemacht und das Große Haus nach den Originalplänen Max Littmanns renoviert und technisch auf den Stand der Zeit gebracht. Generalmusikdirektor ist Cornelius Meister, als Intendant amtet Viktor Schoner. Bislang werden die Kosten für die geplante Renovierung auf eine Milliarde Euro geschätzt, 2025 soll mit den auf fünf bis sieben Jahre angelegten Arbeiten begonnen werden.

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