> > > Deutscher Musikinstrumentenpreis kürt eine Posaune
Sonntag, 26. September 2021

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Posaune der Scherzer Blechbläserwerkstatt, © Karl Scherzer

Posaune der Scherzer Blechbläserwerkstatt, © Karl Scherzer

Auch E-Gitarre ausgezeichnet

Deutscher Musikinstrumentenpreis kürt eine Posaune

Frankfurt, . Beim Deutschen Musikinstrumentenpreis sind in diesem Jahr eine Tenorposaune mit Quartventil sowie eine E-Gitarre mit Solidbody, zwei Humbuckern und passiver Elektronik ausgezeichnet worden. Das Bundeswirtschaftsministerium prämierte die Petersauracher Karl Scherzer Blechbläserwerkstatt für ihre Posaunenmodelle "Karl Scherzer" (Quart-Posaune) sowie "Bolero" (B/F Tenorposaune). Die Ventile von letzterem Modell stammen dabei von Kühnl & Hoyer, die bereits zum 8. Mal beim Deutschen Musikinstrumentenpreis ausgezeichnet werden. Die Firma Zeal Guitars aus Kaiserslautern gewann mit ihrem Gitarrenmodell "Hydra Marble". Für 2022 ist der Wettbewerb in den Kategorien Cello und Fagott ausgeschrieben.

Karl Scherzer absolvierte zwischen 1979 und 1982 seine Ausbildung zum Metallblasinstrumentenmacher. 1992 erwarb er den Meistertitel, 1994 folgte die Gründung der Blechbläserwerkstatt. Neben dem Instrumentenbau widmet sich der kleine Betrieb auch Reparaturen, dem Verkauf von Instrumenten und Zubehör sowie der Beratung.

Mit dem seit 1990 jährlich in zwei abwechselnden Kategorien verliehenen Musikinstrumentenpreis werden qualitativ hochwertige Instrumente von deutschen Herstellern ausgezeichnet. Der Preis dient der Anerkennung handwerklicher Qualität und soll ein Anreiz zur weiteren Steigerung der Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit sein. In dem mehrstufig organisierten Wettbewerb entscheidet zunächst eine Fachjury über die handwerkliche bzw. technische Qualität, ehe Musiker die Spielbarkeit der Instrumente beurteilen.

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