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Montag, 27. Juni 2022

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1.360 Musiker aus 43 Ländern bei ihrem Weltrekord, © RID

1.360 Musiker aus 43 Ländern bei ihrem Weltrekord, © RID

1.360 Musiker spielen Beethovens Ode an die Freude

Virtuelles Orchester bricht Weltrekord

Hamburg/Berlin, . 1.360 Musiker aus 43 Nationen haben gemeinsam einen neuen Weltrekord aufgestellt. Online spielten sie gemeinsam Beethovens „Ode an die Freude“ und waren damit das größte virtuell spielende Musikensemble. Organisiert wurde das Projekt von Dirigent Jens Illemann aus Schleswig-Holstein. Bereits 2020 hatte er den Weltrekord in derselben Kategorie aufgestellt, nun war er von der Europäischen Kommission beauftragt worden. Sein Arrangement der Europahymne ist eine Verbindung mehrerer Stile, darunter Klassik, Swing und Rock. Die Musiker hatten ihre Stimmen vorab per Video aufgenommen und eingereicht, die dann von Illemann zu einem musikalischen Gesamtwerk zusammengefügt wurden. Das fertige Video ist noch auf den sozialen Netzwerken der Europäischen Kommission einsehbar. Der Weltrekord wurde dem Projekt vom Rekord-Institut für Deutschland zertifiziert.

Jens Illemann studierte bis 2012 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Danach war er zwischen 2014 und 2019 als Dirigent beim Sinfonischen Blasorchester Lüneburg tätig. Seit 2018 leitet er das Norddeutsche Film-Orchester, seit 2019 steht er der Norddeutschen Bläserphilharmonie vor. Außerdem ist er seit 2020 Chef von Rockin‘ Symphony. Nebenbei arbeitet er als Lehrer. Er stellte mit großen Gruppen an Musikern bereits zwei Weltrekorde auf, einmal 2016 mit 7.548 Musikern im Rahmen von „Wir füllen das Stadion“ und einmal 2020 online mit 1.320 Musikern. Für seine Arbeit erhielt er bereits zweimal den Europäischen Schulmusikpreis.

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