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Sonntag, 9. Mai 2021

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Deutsche Oper am Rhein mit Mendelssohn-Denkmal, © Jula2812

Deutsche Oper am Rhein mit Mendelssohn-Denkmal, © Jula2812 unter CC BY-SA 4.0

Skulptur nach Restaurierung wieder am alten Platz

Düsseldorf erhält Mendelssohn-Denkmal zurück

Düsseldorf, . Das Düsseldorfer Mendelssohn-Bartholdy-Denkmal steht wieder. Nachdem die Bronzeskulptur im Frühjahr 2020 zu Restaurierungszwecken demontiert worden war, steht es nun wieder neben der Deutschen Oper am Rhein. "Als Städtischer Musikdirektor, Dirigent und Komponist hat Mendelssohn die Musikgeschichte und Musikkultur Düsseldorfs geprägt", so Kulturdezernent Hans-Georg Lohe, der die Bedeutung des Musikers für die Stadt hervorhob.

Das 2,60 Meter hohe Denkmal von Bildhauer Clemens Buscher wurde 1901 von Bürgern gestiftet. Nachdem die Nationalsozialisten die Skulptur 1936 abrissen und 1940 in Munition umgossen, zierte eine Rekonstruktion die Heinrich-Heine-Allee. Grund für die jetzige Restaurierung war eine leichte Schieflage von Denkmal und Natursteinsockel auf dem abgesackten Fundament.

Der Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy wurde am 3. Februar 1809 in Hamburg geboren. Ersten Klavierunterricht erhielt er von seiner Mutter, später unter anderem von Ludwig Berger und Ignaz Moscheles. Im Alter von neun Jahren trat er zum ersten Mal öffentlich auf, gemeinsam mit seiner Schwester Fanny. In den 1820er Jahren unternahm er zahlreiche Konzertreisen durch Frankreich, Italien, England und Schottland. 1833 wurde er Musikdirektor in Düsseldorf, 1835 Gewandhauskapellmeister in Leipzig. Zusammen mit Verlegern, Gelehrten und anderen Komponisten gründete er 1843 das Leipziger Konservatorium. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt Konzerte, Vokal-, Orchester-, Kammermusik- und Klaviermusikwerke sowie fünf Sinfonien. Mendelssohn starb am 4. November 1847 in Leipzig.

Weiterführende Informationen:

Portrait Felix Mendelssohn Bartholdy

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