> > > Auszeichnung für Opernsänger Siegfried Jerusalem
Sonntag, 9. Mai 2021

Siegfried Jerusalem mit Vizepräsidentin Susanne Kelling, © HfM Nürnberg

Siegfried Jerusalem mit Vizepräsidentin Susanne Kelling, © HfM Nürnberg

Ernennung zum Ehrensenator der Musikhochschule Nürnberg

Auszeichnung für Opernsänger Siegfried Jerusalem

Nürnberg, . Die Hochschule für Musik Nürnberg hat den Opernsänger Siegfried Jerusalem zum Ehrensenator ernannt. Mit der Auszeichnung soll Jerusalems langjähriger Einsatz für die Hochschule gewürdigt werden: Der Sänger lehrte dort viele Jahre, außerdem war er von 2001 bis 2009 Hochschulpräsident. Die entsprechende Medaille zur Ehrung bekam der Sänger von Vizepräsidentin Susanne Kelling überreicht.

"Er hat durch sein Wirken die Grundlagen für diese neue Zeit gelegt", so der aktuelle Präsident Christoph Adt. Als Sänger mit internationaler Reputation sowie als herausragender Gesangspädagoge habe Jerusalem viele Sänger an der Hochschule geprägt.

Siegfried Jerusalem wurde am 17. April 1940 in Oberhausen geboren. Zwischen 1955 und 1960 studierte er an der Folkwangschule Essen Fagott, Klavier und Geige. 1961 erhielt er eine Stelle als erster Fagottist bei den Hofer Symphonikern, im Folgejahr wechselte er zur Württembergischen Philharmonie Reutlingen. Von 1971 bis 1977 spielte er als zweiter Fagottist im Südfunk-Sinfonieorchester Stuttgart. Zeitgleich ließ Jerusalem sich ab 1961 auch als Sänger ausbilden. Als Tenor stand er erstmals 1975 auf der Bühne, danach spielte er kleinere Rollen bevor er 1977 erstmals bei den Bayreuther Festspielen sang. International sang er unter anderem in Wien, New York, Mailand, Paris, London und Berlin. 1993 wurde er Österreichischer Kammersänger, 1996 erhielt er einen Bambi, 1997 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz erster Klasse verliehen. Außerdem war Jerusalem, der sich inzwischen auch zeitgenössischer Musik und dem Liedgesang widmete, von 2001 bis 2009 Präsident der Hochschule für Musik in Nürnberg.

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