> > > Bühnen Köln: Sanierung dauert noch länger und wird noch teurer
Dienstag, 2. März 2021

Oper Köln, Außenansicht Offenbachplatz (Visualisierung), © Arge SBK

Oper Köln, Außenansicht Offenbachplatz (Visualisierung), © Arge SBK

Eröffnung erst für Anfang 2024 geplant

Bühnen Köln: Sanierung dauert noch länger und wird noch teurer

Köln, . Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) und der Technische Betriebsleiter der Städtischen Bühnen, Bernd Streitberger, haben einen Überblick über die aktuelle Planung für die gescheiterte Sanierung der städtischen Bühnen vorgelegt. Demnach verzögert sich die Sanierung der Kölner Bühnen erneut, dieses Mal um voraussichtlich weitere neun Monate bis zum ersten Quartal 2024. Inklusive aller möglichen bekannten Risiken steigen die Kosten außerdem auf 643,9 Millionen Euro. Im Vergleich zur letzten Gesamtberechnung entspricht das einem weiteren Anstieg um 72,9 Millionen Euro. Reker zufolge seien die neuen Zahlen die "Folge dessen, dass wir 2015 alles auf Null stellen und im Prinzip komplett von vorne beginnen mussten", inzwischen befinde man sich mit der Planung allerdings "auf der Zielgeraden".

Insgesamt wird die Sanierung der Kölner Bühnen damit neun Jahre länger brauchen als noch zu Beginn der Planung prognostiziert. Ursprünglich war die Wiedereröffnung für 2015 angedacht. Seit 2012 ist das Haus geschlossen, damals war von Kosten von bis zu 250 Millionen Euro ausgegangen worden.

Das Kölner Opernhaus wurde 1957 eröffnet, das Schauspielhaus folgte 1962. Beide Häuser stehen heute unter Denkmalschutz. Ursprünglich war lediglich eine Sanierung des Opernhauses geplant, während das Theater abgerissen werden sollte.

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