> > > Bundesgerichtshof: Komische Oper Berlin darf umbauen
Freitag, 5. März 2021

Komische Oper Berlin, © Jörg Zägel

Komische Oper Berlin, © Jörg Zägel unter CC BY-SA 3.0

Umstrittene Grundstücke zurück in Landesbesitz

Bundesgerichtshof: Komische Oper Berlin darf umbauen

Berlin, . Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat den Umbau der Komischen Oper Berlin bestätigt. Im Streit um vier Grundstücke hat das Land Berlin damit in letzter Instanz Recht erhalten.

Der Entscheidung über die Grundstücke und die damit verbundene Sanierung der Oper war ein langer Rechtsstreit vorangegangen. Die Grundstücke gehörten seit 20 Jahren einem Investor, der vertraglich zugesichert hatte, sie zu bebauen und nicht zu verkaufen. Bebaut wurden die Grundstücke bislang allerdings nicht, außerdem verkaufte der Besitzer Anteile der Eigentümergesellschaft. Das Land machte anschließend von einer Rücktrittsklausel im Vertrag Gebrauch, woraufhin der Investor klagte.

2023 soll mit dem Umbau des Gebäudes begonnen werden, zeitgleich soll ein zweites Gebäude entstehen. Bis zum Jahr 2027 sollen nun neue Probensäle, Büros und weitere Räumlichkeiten entstehen. Als Interimsstätten stehen neben dem Schiller-Theater auch weitere Orte in der Stadt zur Verfügung. Die Kosten für die Renovierungsarbeiten sind mit 200 Millionen Euro veranschlagt.

Die Komische Oper Berlin wurde 1892 von Hermann Helmer und Ferdinand Fellner erbaut. Bis zur teilweisen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg hieß der Theaterbau Metropol-Theater, zur Wiedereröffnung 1947 erhielt das Haus seinen heutigen Namen. Das Amt des Intendanten hatte von 1947 bis 1975 Walter Felsenstein inne, der den ausgezeichneten Ruf des Hauses im modernen Musiktheater begründete. Intendant ist derzeit Barrie Kosky, Generalmusikdirektor ist Ainars Rubikis.

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