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Montag, 18. Januar 2021

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Andrea Marcon, © Marco Borggreve

Andrea Marcon, © Marco Borggreve

Auszeichnung Ende Mai 2021 im Ramen der Händel-Festspiele

Händel-Preis für Dirigent Andrea Marcon

Halle, . Der Händel-Preis Halle geht im folgenden Jahr 2021 an den italienischen Dirigenten, Organisten und Cembalisten Andrea Marcon. Mit der Ehrung soll das Engagement Marcons für die Musik Georg Friedrich Händels ausgezeichnet werden, Marcon leitet seit 2009 das La Cetra Barockorchester und das Vokalensemble Basel. "Er hat eine wunderbare Gabe, die händelschen Opern dramatisch und mit allen Personenzeichnungen auch farbig zu gestalten", so Clemens Birnbaum, Intendant der Händel-Festspiele. Die Auszeichnung soll im kommenden Jahr im Rahmen der Festspiele Ende Mai in Halle überreicht werden.

Andrea Marcon wurde am 7. Februar 1963 in Treviso geboren. Seine musikalische Ausbildung begann er im Alter von sieben Jahren, später studierte er Orgel und Cembalo am Konservatorium von Castelofranco Veneto. 1983 wurde er Organist am Dom seiner Heimatstadt. Zeitgleich studierte er bis 1987 an der Schola Cantorum Basiliensis bei Jean-Claude Zehnder, Jesper Christensen und Jordi Savall, außerdem besuchte er Kurse bei Luigi Ferdinando Tagliavini, Hans von Niewkoop, Harald Vogel und Ton Koopman. Zwischen 1983 und 1997 war Marcon außerdem als Cembalist und Organist im Ensemble Sonatori della Gioiosa Marca tätig, das er mitbegründet hatte. 1989 rief er das Orgelfestival Città di Treviso e della Marca Trevigiana ins Leben, in den 90er Jahren gründete er die Orgelakademie Scholl Goldrain, die Orgelakademie Città di Treviso und das Venice Baroque Orchestra. Seit 1997 unterrichtet er an der Schola Cantorum Basiliensis, ferner ist er am Sweelink Conservatorium in Amsterdam tätig. 2009 wurde er künstlerischer Leiter des La Cetra Barockorchesters Basel. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, zunächst 1985 beim Musica Antiqua Wettbewerb, im Folgejahr beim Orgelwettbewerb Paul Hofhaimer und 1991 beim Cembalowettbewerb in Bologna.

Der Händel-Preis der Stadt Halle wird seit 1956 jährlich an eine Person oder ein Ensemble für künstlerische, wissenschaftliche oder kulturpolitische Leistungen vergeben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem Cecilia Bartoli, Magdalena Kozena, Philippe Jaroussky, John Eliot Gardiner, Trevor Pinnock, Christopher Hogwood und Jordi Savall.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Händel-Festspiele Halle
Portrait Georg Friedrich Händel
Portrait Sir John Eliot Gardiner
Portrait Cecilia Bartoli
Portrait Philippe Jaroussky

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