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Dienstag, 26. Januar 2021

Wiener Philharmoniker, © Wiener Philharmoniker

Wiener Philharmoniker, © Wiener Philharmoniker

Corona-Pandemie verhindert Publikum im Saal

Wiener Neujahrskonzert ohne Zuschauer?

Wien, . Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker wird aller Wahrscheinlichkeit nach aufgrund der andauernden Corona-Pandemie ohne Zuschauer stattfinden. Der österreichische Kulturminister und Vize-Kanzler Werner Kogler (Die Grünen): "Ich denke, es wird ein Neujahrskonzert geben, aber ich fürchte ohne Publikum". Bereits vor einigen Tagen hatte das Orchester betont, das traditionsreiche Konzert zur Not vor leeren Rängen spielen zu wollen.

Geplant ist das Konzert im nächsten Jahr unter der Leitung von Riccardo Muti. Rund 2.000 Karten stehen zum Verkauf, außerdem wird die Veranstaltung weltweit übertragen. Im Schnitt verfolgen so rund 50 Millionen Menschen aus über 90 Ländern den Auftritt.

Die Wiener Philharmoniker gehören zu den führenden Orchestern der Welt. Seinen ersten Auftritt hatte das Orchester am 28. März 1842 unter der Leitung von Otto Nicolai, alle damaligen Musiker waren zugleich Mitglieder des Orchesters der k.k. Hofoper in Wien. In dem Orchester schlossen sich zum ersten Mal Berufsmusiker zu einem Konzertorchester zusammen. Am 15. Januar 1860 dirigierte Carl Eckert das erste Abonnementkonzert der Wiener Philharmoniker. Mit Hans Richter, der von 1883 bis 1898 die Leitung innehatte, erlangte das Orchester hohes gesellschaftliches Ansehen. Seit ihrem Bestehen, arbeiteten die Philharmoniker mit vielen renommierten Dirigenten zusammen. Eine besonders langanhaltende Zusammenarbeit bestand mit den späteren Ehrendirigenten Karl Böhm und Herbert von Karajan sowie mit Leonard Bernstein, der ab 1966 mit dem Orchester auftrat.

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