> > > Bayerisches Staatsballett in Corona-Quarantäne
Freitag, 4. Dezember 2020

Bayerisches Nationaltheater München, © Burkhard Mücke

Bayerisches Nationaltheater München, © Burkhard Mücke unter CC BY-SA 4.0

Sechs Tänzer infiziert

Bayerisches Staatsballett in Corona-Quarantäne

München, . Das Ballettensemble der Bayerischen Staatsoper hat sich inklusive Ballettmeister und Pianisten in Quarantäne begeben. Mehrere Ensemblemitglieder waren zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden, starke Symptome zeige dem Haus zufolge bislang keiner. Im Rahmen der regelmäßigen Tests der 70-köpfigen Kompagnie war zunächst nur ein Tänzer durch ein positives Ergebnis aufgefallen, bei Folgetests traten fünf weitere Infektionen auf. Aufgrund der Situation ruht der Probenbetrieb und zwei geplante Aufführungen des "Schwanensee" Ende des Monats fallen aus. Bis feststeht, ob weitere Termine wie die Premiere des Dreiteilers "Paradigma" Anfang November stattfinden können, soll es weitere Tests geben, so Ballettsprecherin Annette Baumann. Die beiden ausgefallenen Veranstaltungen werden ersetzt, allerdings durch Vorstellungen der Stücke "Macbeth" und "Madama Butterfly".

Die Geschichte der Bayerischen Staatsoper geht bis ins 17. Jahrhundert zurück, als in München ein erstes Opernhaus gebaut wurde. Im Jahr 1751 wurde zunächst das Residenztheater zur Spielstätte und 1817 schließlich das dann fertiggestellte Nationaltheater. Nach einem Brand im Jahr 1823 ebenso wie nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde das Bauwerk insgesamt zweimal wieder errichtet. Jährlich finden rund 350 Opern- und Ballettaufführungen statt. Als Orchester des Theaters fungiert das Bayerische Staatsorchester. Zu den ehemaligen Intendanten gehörten u.a. Karl Zeiss, Wolfgang Sawallisch und Sir Peter Jonas. Seit 2008 wird das Opernhaus von Intendant Nikolaus Bachler geführt. Das ehemalige Ballett der Bayerischen Staatsoper ist seit 1988 eigenständig. Ballettdirektor ist Igor Zelensky.

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